Wiggispark-Volley-Open: Hachinger Pflichtsieg über Nice bringt den Deutschen den Turniersieg
Generali Haching – Nice Volleyball 3:0 (25:21, 25:21, 25:23) Generali Haching aus München spult seine Aufgabe ab ohne dabei an seine Grenzen gehen zu müssen. Die Franzosen waren aber eher im Kopf unterlegen als rein spielerisch, nie gelang es ihnen eine Führung bis zum Satzende zu retten und damit den 3:0 Sieg der Deutschen zu verhindern.
Damit bleibt dem Team unter Trainer Paduretu zumindest resultatmässig die Befriedigung von drei Siegen mit der Bestnote nach dem verpassten Sieg im Startspiel gegen SEAT Volley Näfels. Zufrieden zeigt sich auch Trainer Jean-Michel Roche und dies trotz der Niederlage: "Auf dem heute gezeigten können wir aufbauen und dieses Turnier hat es mir erlaubt, verschiedene Varianten zu testen. Dabei habe ich die Erkenntnis gewonnen, welche ich brauchte um meine Mannschaft auf das nächste Spiel vorzubereiten und so hat sich unser Kommen auf jeden Fall gelohnt. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir Ende der Saison wieder in die Profi-Liga aufsteigen werden."
Mit gelöster Handbremse wären die Franzosen weiter gekommen
Nice gelang es zeitweise recht gut die Münchner in Schach zu halten aber irgendwie wirkten sie gehemmt. Ein Vergleich mit der Näfelser Mannschaft wie sie im Spätherbst agierte ist nicht weit hergeholt. Immer mal liessen die Franzosen ihr Können aufblitzen und lagen Sie einmal in Führung, schienen sie nervös zu werden und wurden entsprechend rasch wieder eingeholt. Der langbeinige Ian Furneau aus den Seychellen zeigte vor allem im zweiten Satz wozu er wirklich fähig ist. Ein sehr auffälliger Spieler in jeder Beziehung und dank den vielen Punkten leuchtete sein Stern hell in der linth arena. Trotzdem reichte auch seine Leistung nicht, den Bayern wenigstens einen Satz abzuknöpfen, auch nicht ganz zuletzt, als diese den Sack erst beim fünften Matchball zumachten. Zuviele Fehler machte das Team über das ganze Spiel gesehen. Vor allem der letzte Satz war für die Zuschauer durch die vielen Servicefehler hüben wie drüben eher bemühend anzusehen. Generali Haching wirkt aber als echte Mannschaft und ist indivuell mit sehr guten Volleyballern besetzt. Trotz jugendlichem Alter ist Patrik Steuerwald am Pass sehr sicher und dirigiert seine Mitspieler mit viel Witz und Können. Eine general(i) Bereicherung für das Turnier war die Anwesenheit der Hachinger auf jeden Fall.
Turniersieg in Abwesenheit
Kaum aus der Dusche gekommen, sassen die Münchner auch schon in ihren Autos in Richtung Schweizer Grenze und verpassten damit live mitzuerleben wie SEAT Volley Näfels durch den einen Satzverlust zu viel gegen Israel den Turniersieg in absentis noch dem Team von Generali Haching mit auf den Weg nach München gab. Sie werden es wohl spätestens dann erfahren, wenn sie diesen Bericht lesen. Auf diesem Weg sei ihnen herzlich gratuliert zum Sieg mit der Hoffnung sie auf ein Neues bei uns im Glarnerland begrüssen zu dürfen. Lebt wohl und viel Glück.



























































































