Wiggispark-Volley-Open: Die Bayern aus Haching erteilen Israel eine Lektion
Israel – Generali Haching (De) 0:3 (22:25, 15:25, 17:25) Schweiz – Nice Volley Ball (Fra) 1:2 (26:28, 16:25, 27:25) Ganz anders als noch am Vortag erreicht der Bundesligist aus München heute seine Normalform und weist das besser gestartete Nationalteam aus Israel ganz klar in die Schranken.
Bild: mü-
Endlich an die Halle gewöhnt
„Das Turnier ist super organisiert, aber diese Halle ist für uns einfach schwierig zu spielen,“ hadert ein immer noch nicht ganz zufriedener Haching-Trainer Mihai Paduretu. Und dies nachdem es seinem Team gelungen ist mit einem klaren 3:0 Sieg gegen die Nationalmannschaft aus Israel zu zeigen, dass man trotz der Startniederlage nach Näfels gekommen war, um das Volley-Open zu gewinnen. „Nachdem nun sämtliche Spieler meiner Mannschaft auch mit dem Kopf im Turnier angekommen sind, unterstreiche ich unsere Aspirationen. Ein Sieg ist allemal gut für die Moral und vor allem auch um die Spannung im Team zu erhalten bis dann die Meisterschaft wieder losgeht.“
Generali Haching gewinnt nach gutem Spiel mit viel weniger Eigenfehlern trotz noch heftiger israelischer Gegenwehr im ersten Satz, letztendlich sehr sicher. Die Satzresultate im zweiten und dritten Durchgang sprechen eine klare Sprache und liessen das noch am Vortag mit 5:1 Sätzen glänzend ins Turnier gestartete Team aus dem Morgenland recht alt aussehen. Damit ist auch ein Sieg im Volley-Open für die Israeli in weite Ferne gerückt. Wohl dürfte Gastgeber Näfels und die Hachinger den Sieg unter sich ausmachen, gut wäre aber, gelänge es Nizza in deren Abschlussspiel den Deutschen wenigstens einen Satz abzunehmen.
Schweizer Nati zeigt verbesserte Leistung gegen Nizza
Die Rotjacken unter Nationaltrainer Bolle, mit den Einheimischen Büschi, Brander und Christof Suter, zeigten gegen die Südfranzosen eine weit bessere Leistung als noch am frühen Nachmittag gegen die Münchner. Unter der sicheren Führung von Passeur Bär verpassten sie den Sieg im ersten Satz knapp, nachdem es ihnen nicht gelungen war die beiden gehabten Satzbälle auch zu verwerten. Unter dem Eindruck der unnötigen Satzniederlage gingen die Bolle-Schützlinge in Satz zwei sang- und klanglos unter. Dank grossartiger kämpferischer Leistung und auch etwas durch das Abbauen des Gegners, gelang es wenigstens noch einen Satzpunkt ins Trockene zu bringen. Viel mehr kann man von dieser ad-hoc Nationalmannschaft ja auch nicht erwarten. Wichtige Leistungsträger der Klubs aus der Romandie fehlen, obwohl diese nicht wie andere Jahre zuvor selbst an Turnieren im Ausland beschäftigt sind. „Wir haben heute eine klare Steigerung gesehen und unter den gegebenen Umständen, verkaufen sich meine Jungs ganz gut,“ meinte ein nicht gänzlich unzufriedener Michel Bolle nach dem letzten Spiel des Tages.



























































































