Donnerstag, 21. Dezember 2006; 08:45
Allgemein

Wiedersehen mit ehemaligen Koryphäen

Passeur Cao Gilman Herrera und die beiden Mexikaner Carlos Guerra und Gustavo Meyer spielen mit Numancia Soria (ESP) in der European Champions League

 

 

Freudiges Wiedersehen mit ehemaligen Stars bei SEAT Volley Näfels am Mittwoch Abend in Friedrichshafen. Der Heimklub Vfb empfing als Deutscher Meister Spaniens Vizemeister in den Gruppenspielen zur Qualifikation für die 1/8-Finals in der Champions League.

 

Um es vorweg zu nehmen, Soria mit den drei Ex-Näfelsern in der Startformation, d.h. also auf Annahme/Aussenangriff Carlos Guerra und Gusti Meyer und am Pass der Gaucho-Cubano Cao hatten gegen die Deutschen keine Chance. Trainer Moculescu, eben von der WM in Japan zurückgekehrt, verfügt über hervorragende Einzelspieler und hat diese glänzend auf die Spanier eingestellt. Aber im Zentrum des Interesses stand für einmal nicht das Resultat. Sondern schlicht die Begegnung und das freudige Wiedersehen mit Spielern welche die Erfolgsgeschichte unseres Klubs in den letzten 5-6 Jahren entscheided mitgeprägt haben.

 

Die Gyglis waren dabei!

Wie könnte es also anders sein? Manager Ruedi Gygli mit Gattin Dora liessen es sich nicht nehmen und fuhren die 150km von Näfels nach Friedrichshafen und dies tortz vorweihnächtlichem Stress. Emotional sind die Gygli's mit den meisten Spielern oft stark verbunden und die Beziehungen enden halt eben auch nicht mit Vertragsende sondern gehen weiter über viele Jahre. Gerade diese Verbundenheit bringt ja oft wieder Kontakte zu neuen Spielern, oft am Anfang ihrer Karriere und da hat sich gezeigt, dass SEAT Volley Näfels ein Umfeld bieten kann, welches es jungen Spielern erlaubt, sich in erster Linie richtig gut aufgehoben und wohl zu fühlen und vielleicht erst in zweiter Linie volleyballerisch zu reüssieren. Beispiele für dieses Erfolgsrezept, welches man aber in keinem Lehrbuch nachlesen kann, gibt es zuhauf.

 

Allen hat es im Glarnerland sehr gut gefallen 

Im Gespräch mit den drei Spielern hört man klar heraus, wie gut sie es im Glarnerland hatten und wie sehr sie sich hier wohl gefühlt haben. In manch anderem Klub pfeifft da ein gehörig viel frischerer Wind und die Herzlichkeit hat neben der Leistung auf dem Spielfeld keinen grossen Platz. Die ganze SEAT Volley Näfels-Familie ist Garant dafür, dass die Erfolgsstory beim Glarner Volleyballklub weitergehen kann. Dieser Klub geniesst nicht nur dank seinen guten Strukturen und der professionellen Einstellung und hohen Verlässlichkeit einen erstklassigen Ruf in der weiten Welt des Volleyballs, sondern eben gerade deshalb, weil die Verhältnisse klein und überblickbar sind und jeder Einzelne wahrgenommen wird und wichtig ist.

Kennt einer diese drei Herren?