Volley Näfels zurück im Meisterschaftsalltag
Nach der Topleistung von Volley Näfels in Holland gegen Apeldoorn mit einer knappen Niederlage, empfangen die Glarner den Tabellenletzten Lutry-Lavaux. Klar dass gegen die Waadtländer nur ein Sieg in drei Sätzen auf dem Programm stehen kann.
Die Waadtländer aus Lutry sind noch schlechter in die Meisterschaft gestartet als Volley Näfels. Immerhin kassierten die Glarner ihre beiden Niederlagen gegen zwei der meistgenannten Favoriten auf die Meisterschaft. So gesehen kam das happige Startprogramm gegen Lugano und Lausanne vielleicht etwas (zu) früh für die Polak-Truppe. Der heutige Gegner, die Nr. 2 im Kanton Waadt, hatte dagegen ein erheblich leichteres Startprogramm und zuhause mit Züri Unterland und in Jona auswärts zwei Gegner, welche wohl ebenfalls gegen den Abstieg spielen werden. Trotzdem wurden beide Spiele verloren, ebenso wie dasjenige gegen Nachbar Lausanne UC. Damit steht die Mannschaft unter Trainer Jérôme Corda bereits etwas unter Druck, denn wer die meisten Punkte erzielt gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Teams entledigt sich dieser Sorge.
Näfels mit Aufwärtstendenz
Biogas Volley Näfels zeigt nach dem sicheren Sieg im Derby gegen Jona und dem überraschend starken Auftritt in Holland gegen Apeldoorn nun ganz klare Aufwärtstendenz. Englische Wochen bergen aber immer ein Risiko und so gesehen ist das dritte Spiel innert Wochenfrist nicht ganz ungefährlich. Klar dass während dieser Woche, durch die dreitägige Reise nach Holland, die Routine ganz schön durcheinander gewirbelt wurde. So gesehen kommt der "leichte" Gegner Lutry wohl gerade recht. Trotzdem ist sich Trainer Dalibor Polak klar bewusst, dass er den Fokus auf das Abrufen der normalen Leistung eines jeden einzelnen Spielers legen muss. Die Müdigkeit muss abgeschüttelt und die Energie des guten Spiels in Holland mitgenommen werden. Wenn dies gelingt und das darf man von den Volleyball-Profis in Näfels' Reihen durchaus erwartet, haben die individuell stärkeren Spieler um Captain Dan Alexander nichts zu befürchten.
Linth Arena sgu, Näfels, 9. November 2014, 17:00



























































































