Volley Näfels zieht in den Cupfinal ein
Nach dem Sieg gegen Laufenburg in der Meisterschaft, gab sich Näfels auch in Jona beim „Bruderduell“ keine Blösse und gewinnt verdient mit 3:0. Dabei hielt der TSV Jona vor allem im ersten Satz gut mit.
„Etwas mehr Glück, auch wenn wir bereits viel hatten am heutigen Abend“, antwortete Luca Beeler auf die Frage, was für eine Sensation gegen Näfels fehlte. Und in der Tat mit etwas mehr Glück hätten die Gastgeber einen Satz gewinnen können, aber nicht das Spiel. Denn Näfels agierte insgesamt zu stark und gewann letztendlich souverän. „Jona hat es uns nicht leicht gemacht. Vor allem im ersten Satz hatten wir Mühe mit ihrer Spielweise“, so Nico Beeler nach dem Spiel.
Näfels lange im Rückstand
700 Zuschauer umgaben das Spielfeld. Davon etwa 650 Jona-Anhänger, was die Zuschauerlaute mehrmals betonten. Mit diesen Fans im Rücken begann das Heimteam stark auch wenn zu Beginn die Gäste in Führung gingen. Schnell aber wurde ausgeglichen und die Führung ausgebaut. Näfels glich erst vier Punkte vor Satzende aus und liess dann nichts mehr anbrennen. So endete der Satz mit 25:21 aus Sicht der Gäste.
Klarer zweiter Satz
Nach einer kurzen Pause begann der zweite Satz, der aber nicht mehr so spannend gestaltet wurde. Trotz der einzigartigen Kulisse und deren Unterstützung war Näfels schlicht eine Klasse besser. Allen voran Zlatko Pulko, der eindrücklich unter Beweis stellte, warum er der Topscorer ist. Ein Angriff nach dem anderen lief über seine Seite, die fast alle auch erfolgreich endeten. Die Gegenwehr der Gastgeber war schwach bis nicht vorhanden. So endete der zweite Satz einseitig mit 25:16 für die Glarner.
Fans peitschen die Spieler an
Im letzten Satz ging es wieder spannender zu und her. Näfels erlaubte sich einige Servicefehler, was der Heimmannschaft nebst den anfeuernden Fans zusätzlich Selbstvertrauen brachte. Erneut liess die Mannschaft um Trainer Dalibor Polak zu, dass der Gegner 21 Punkte erreichen konnte. Da hatte Näfels aber bereits den ersten Matchball. Fabian Martinez sorgte dann mit einem Hammer für den Schlusspunkt.
Lugano im Final
Durch den Erfolg in Jona ist Näfels nur noch einen Sieg davon entfernt den Pokal ins Glarnerland zu holen. Damit dies aber gelingt muss zuerst Lugano geschlagen werden. Dafür notwendig sein, wird eine starke Mannschaftsleistung und ein möglichst fehlerloser Auftritt. Nur dann kann das so übermächtig scheinende Lugano geschlagen werden.
Matchtelegramm
TSV Jona - Biogas Volley Näfels 3:0 (21:25, 16:25, 21:25)
Halle Grünfeld, Rapperswil-Jona, 9. Februar 2014, 17:00
Spieldauer 70 Minuten
Zuschauer: 700
Schiedsrichter: Sikanjic, Wüthrich
Biogas Volley Näfels:
Milanez (Passeur), Sutter (Libero), Bittner, Pulko, Alexander, Nico Beeler, Ehrat;
Gygli, Büsser (Captain), Martinez, Riedi Flavio, Spahr
Trainer: Dalibor Polak
TSV Jona:
Bürgi (Passeur), Schädler (Libero), Riedi Gian-Reto, Stadelmann, Huser, Luca Beeler, Roos;
Simon, Schmid, Frishman, Oliveras
Trainer: Urs Winteler



























































































