Volley Näfels wieder allein an der Tabellenspitze
Während Co-Leader Amriswil gegen Chênois einen Punkt verliert, gewinnt Volley Näfels sein Heimspiel gegen St. Gallen ohne Probleme. Für die Glarner ist es der Abschuss einer bemerkenswerten Woche.
Nach einem harten Arbeitssieg über fünf Sätze in Lausanne und einem anstrengendem, aber höchst erfolgreichen Europacup-Abenteuer in Tschechien, empfing Volley Näfels am vergangenen Samstag in der Lintharena mit dem STV St. Gallen ein Team, das nicht unterschätzt werden wollte. Die Glarner liessen sich ihre Müdigkeit kaum ansehen und überzeugten die rund 400 Zuschauenden mit einer starken Teamleistung.
Souveräne Teamleistung vor beeindruckender Kulisse
Coach Verdi setzte von Beginn weg auf Christian Bartholet auf der Position von Nathan Broch. Gleichzeitig stand Passeur Ezequiel Vazquez erstmals seit seiner Verletzung über die volle Länge auf dem Feld. Er bestand diesen Belastungstest offenbar problemlos und nutzte wie so oft sämtliche Optionen nach Belieben. Namentlich Bartholet genoss viel Vertrauen, und in der Mitte kam Hesselholt immer wieder zum Zug. Im dritten Satz spielte Roy Schmid für Captain Nikolov und Dejan Bogdanovski ersetzte im Laufe des zweiten und dritten Satzes jeweils Manuel Figueiredo. Tom Schwitter fehlte krankheitsbedingt. «Egal, wer auf dem Feld steht, wir funktionieren als Team», pflegt Coach Verdi jeweils zu sagen, der in diesem Spiel kein einziges Timeout benötigte. Namentlich Bogdanovski leistete einen wesentlichen Beitrag zur Aufholjagd der Näfelser, als sich St. Gallen im dritten Satz aufbäumte und mit 7:11 in Führung ging. Volley Näfels liess von da an keine Zweifel mehr über die Hackordnung aufkommen und sicherte sich mit 25:16 auch den dritten Satz klar. Es war dem als «best player» ausgezeichneten Bartholet gegönnt, das Spiel mit einem cleveren Service-Ass zu beenden. Er meinte nach dem Spiel, dass die Müdigkeit aus dem Europacup schon zu spüren gewesen sei. Aber: «Wir haben uns nicht auf den Lorbeeren ausgeruht und uns mit drei Punkten für diese harte Woche belohnt.»
Die Vorfreude auf den Spitzenkampf steigt
Am kommenden Samstag fährt Volley Näfels zum punktelosen Colombier, um sich dann während einer ungewohnt kurzen Weihnachtspause auf den Spitzenkampf gegen Volley Amriswil vorzubereiten. Die Thurgauer liegen einen Punkt hinter dem Tabellenleader aus Näfels und sind nach wie vor für die bisher einzige Saisonniederlage der Glarner verantwortlich. Gleichzeitig scheint die Heimstärke von Volley Näfels so überzeugend wie schon lange nicht mehr. Wenn am 3. Januar auch noch möglichst viele Näfelser Fans die Lintharena zu einem Hexenkessel verwandeln, dürfte einem spektakulären Schlagabtausch auf Augenhöhe nichts im Weg stehen.
Zur Fotogalerie:
Volley Näfels - STV St. Gallen VB 3:0 (25:19, 25:11, 25:16)
Lintharena, Näfels - 400 Zuschauende - Spieldauer: 71 Minuten
Schiedsrichter: Nguyen Thanh Ut, Luca Canepa
Volley Näfels: Bartholet, Bogdanovski, Broch, Deecke, Denis Cabanas, Figueiredo, Hesselholt, Nikolov (Captain), Peter, Schmid, Vazquez.
Coaches: Verdi, Mattioni
STV St.Gallen VB: Mika, Ablondi, Kunz, Rüegg, Brühwiler (Captain), Weber, Steiner, Clement, Roffler, Tomyn, Dürr
Coach: Zürcher

Volley Näfels – STV St. Gallen Volleyball 3:0 (25:19, 25:11, 25:16)

Christian Bartholet stand anstelle Brochs in der Starting-6 und überzeugte

Dejan Bogdanovski kam im zweiten Satz ins Spiel

Machtdemonstration – 15 Killerblocks in drei Sätzen

Best Players: Christian Bartholet und Roman Brühwiler

Zufriedene Näfelser nach dem zehnten Sieg im elften Ernstkampf der Saison


























































































