Volley Näfels trifft im fernen Griechenland auf starkes Syros
Volley Näfels befindet sich seit zwei Tagen auf einer Insel in der Ägäis. Gegen Foinikas Syros bestreiten die Näfelser heute und am Sonntag je ein Spiel um den Europäischen Challenge Cup. Bei Gleichstand nach zwei Spielen wird im Golden Set der Sieger ermittelt, welcher dann gegen Menen (Be) antreten darf.
"Diese Griechen sind stark", blickt Manager Gygli voraus. Im krisengeschüttelten Griechenland ist Foinikas Syros eine der wenigen Mannschaften, welche trotz Schwierigkeiten eine kampfstarke Truppe in die Meisterschaft schicken kann. Nebst vier Nationalspielern stehen mit dem Kolumbier Umberto Machacon und den beiden Deutschen Matthias Böhme und Sebastian Krause auch drei Ausländer im Team. Krause und Machacon sind Annahmespieler und Böhme spielt im Diagonalangriff. Er ist der jüngere Bruder von Nationalspieler Marcus. Krause stand unter dem Trainerduo Lozzano/Serramalera ebenfalls schon im Deutschen Nationalteam. "Wir werden aber unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen", gibt sich Manager Gygli vor dem Abflug verhalten optimistisch. Wir streben an ein Golden Set spielen zu können und in diesem ist alles möglich, wie wir ja auch letzte Saison gesehen haben.
Wie stark ist Näfels' Annahme?
Das bedingt aber, dass Volley Näfels mindestens ein gutes Spiel zeigen kann und dann im Entscheidungssatz nach Spiel zwei noch einmal voll da sein kann. Nico Beeler ist zwar mitgereist, muss aber pausieren. Er befindet sich bezüglich seiner Beschwerden im Knie in Behandlung und fällt für zwei Monate aus. Das bedeutet dass auf dem Finnen Toni Kankaanpää und dem Slowenen Pulko die ganze Verantwortung in Annahme und Aussenangriff lastet. Wäre da nicht noch Libero Dani Werner sozusagen als Bank, es würde wohl wirklich sehr schwer werden für die Näfelser Annahme. Trotzdem darf auch so damit gerechnet werden, dass die Annahme mehr als genug zu tun haben wird gegen diese Griechen. Diese Spiele werden zum echten Prüfstein für spätere Aufgaben in der Meisterschaft und können nur positiv sein.
Polak organisiert Video dank Greek Connections
Dalibor Polak ist in Griechenland immer noch sehr populär und vor allem unvergessen, schenkt man dem Text auf der Website von Fionikas Syros Glauben. Während seinen drei Jahren in Griechenland sei ihm dieses Land seine zweite Heimat geworden. Da er inzwischen aber bereits seine vierte Saison im Glarnerland absolviert, darf man sich ruhig fragen, ob hier nicht gar seine erste Heimat geworden ist? Wie dem auch sei, er wird sein Team möglichst gut auf Gastgeber Syros einstellen müssen und ob da die Aufnahmen aus drei Spielsätzen genügen, welche er durch seine Beziehungen zu Griechenland "organisieren" konnte, wird sich zeigen. Syros sagt auf jeden Fall ganz klar, dass sie es sein wollen, welche in der 2. Runde des Challenge Cups Mitte November gegen Menen (Be) antreten wollen. Doch das selbe wollen ganz sicher auch die Spieler um Captain Thomy Büsser. Und so können sich die acht mitgereisten Glarner Fans auf spannende Spiele gefasst machen.
Volleyball die Nr. 1 auf Syros
Vorerst tönt der Bericht von Reiseleiter Ruedi Gygli aber noch so: "Liegen am Pool in der Sonne. Reise war perfekt und die Überfahrt mit der Fähre in ruhiger Ägäis. (zum Glück) Wunderschöne Insel, Hotel klein aber fein. Sieht nach Ferien aus". Doch schon heute gilt es ernst. "Es erwartet uns eine eher kleine Halle mit ganz vielen lauten und temperamentvollen Zuschauern", blickt Gygli voraus. Der Volleyballklub ist hier auf der Insel die klare Nr. 1 und alle fiebern mit. Entsprechend laut dürfte es wohl werden und Volley Näfels hofft auf starke Schiedsrichter, welche dem Druck von Spielern und Zuschauern in heiklen Situationen standhalten. Auf den ersten Blick wäre es eine Überraschung, setzte sich die Polak-Truppe gegen Syros durch. Doch das war es ja auch letztes Jahr gegen Mladost Zagreb und trotzdem ist sie gelungen.


























































































