Freitag, 4. November 2022; 11:30
NLA

Volley Näfels trifft auf Tabellenführer Chênois

Von: Kai Aebli

Die Ausgangslage vor dem Spiel zeigt eine sehr enge Tabelle. Mit einem Sieg gegen Genf könnten die Glarner den ersten Platz holen. Eine einfache Aufgabe wird das allerdings nicht.


Nur ein Punkt Differenz liegt zwischen den top drei platzierten Teams vor dem letzten Spiel der ersten von drei Quali-Runden. Auch die drei Teams im Mittelfeld – Amriswil, Lausanne und Luzern liegen dicht beieinander. Einzig Jona liegt mit einem Punkt deutlich auf dem letzten Rang.

Näfels im Aufschwung
Näfels konnte die letzten beiden Spiele klar und kompromisslos mit drei zu null Sätzen für sich entscheiden. Besonders der Kantersieg gegen Luzern war überraschend, zumal die Innerschweizer zuvor Meister Amriswil geschlagen hatten. Luzerns Passeur Harksen meinte nach dem Spiel: «Wenn Näfels konstant mit so viel Druck am Service spielen kann, sehe ich sie als einen der stärksten Gegner der Liga.» Genau diese Konstanz gilt es für Näfels nun aufrecht zu erhalten. Mit drei Punkten heute könnten sich die Glarner in Pole-Position für die zweite Quali-Runde bringen.

Näfels weiterhin ohne Nikolov
Bei der ersten Begegnung gegen die Westschweizer muss Näfels auf Mittelblocker Nikolov verzichten, der weiterhin rekonvaleszent ist. Für den Nordmazedonier wird Thuner auf dem Feld stehen. Der Sarganser zeigte bereits am Anfang der Saison und gegen Luzern, dass er in seinem zweiten Jahr NLA schon gut mithalten kann.

Viele Veränderungen bei Genf
Bei Genf gab es über den Sommer einige Wechsel. Ein neuer Coach wurde verpflichtet, Schweizer Nationalspieler Djokic kam aus seinem Auslandjahr in Milano zurück. Nati-Libero Fischer wurde von Schönenwerd geholt. Zwei neue Zuspieler mussten her und auch auf der Aussenposition gab es neben Djokic noch weitere Wechsel.

Die neue Zusammensetzung scheint aber bereits zu funktionieren. Die Gäste vom Genfersee haben sich bis jetzt nur einen Patzer erlaubt. Gegen Schönenwerd kassierten sie eine Niederlage in drei Sätzen. Alle anderen Partien konnten sie für sich entscheiden. Dies trotz der Verletzung von Djokic, die er sich im Sommer mit der Nationalmannschaft holte. Inzwischen stand er bereits wieder ein paar Punkte auf dem Feld. Stellt sich also die Frage, ob er heute in der Lintharena schon voll einsatzfähig ist.

Kein spezielles Spiel für Näfels Coach Hafner
Auf die Frage was für Erwartungen er hat, meinte Näfels Coach Hafner aus Slowenien: «Ich habe die gleichen Erwartungen wie vor jedem Spiel. Dass wir die bestmögliche Performance zeigen, clever spielen und Emotionen auf dem Feld zeigen. Mit dieser Einstellung wird ein gutes Resultat von selbst kommen.» Hafner ergänzte weiter: «Dieses Spiel ist für uns wie jedes andere Spiel. Es hat sich nichts geändert. Es ist ein Match, der genau gleich wichtig ist, wie jeder andere Match in der NLA.»

Der neue Libero der Genfer - Julian Fischer erwartet ein hart umkämpftes Spiel: «In der Lintharena ist es als Gastmannschaft nie einfach und Näfels scheint bereits sehr gut zu harmonieren.  Wir haben noch etwas mit Verletzungssorgen zu kämpfen, ich freue mich aber trotzdem auf eine gute Stimmung und einen harten Fight - auch gegen Nico Beeler, meinen Ex-Teamkollegen aus Schöni.»



Qualifikation NLA

Volley Näfels – Chênois Genève Volleyball

Lintharena, Näfels, Samstag, 5 November 2022, 17:00 h 

Kann Volley Näfels den Schwung der letzten Spiele auch gegen Chênois mitnehmen?