Volley Näfels steht im Cup-Final!
Die heimstarken Glarner geben sich keine Blösse und schlagen den TSV Jona mit 3:0. Damit steht Volley Näfels vor dem 18. Cup-Final in seiner Vereinsgeschichte.
Es war kurz vor 19.00 Uhr am Sonntagabend, als der Jubel keine Grenzen mehr kannte. Volley Näfels erreicht zum ersten Mal seit 2018 wieder einen Cup-Final und setzt damit ein dickes Ausrufezeichen hinter den bisherigen Saisonverlauf. Es ist der elfte Heimsieg in Serie, die letzte Niederlage in der Lintharena datiert auf den 15. März 2025. Aber im Cup hat es eine gefühlte Ewigkeit von vier Jahren gedauert, bis das Losglück den Glarnern endlich wieder ein Heimspiel bescherte.
Beeindruckende Heimstärke
Das Warten hat sich gelohnt: Über 600 Zuschauende bedeuteten den zwischenzeitlichen Saisonrekord und insbesondere den erhofften «Hexenkessel». Volley Näfels und seine Fans waren von der ersten Sekunde an mit jeder Faser bereit und liessen keinerlei Zweifel darüber aufkommen, wer die Hausherren waren. Ein furioser Start der Glarner führte dazu, dass der Joner Coach bei 6:1 bereits sein zweites Timeout benötigte. Auf der Seite von Näfels legte der portugiesische Nationalspieler Manuel Figueiredo schon in dieser Phase die Basis für seine spätere Auszeichnung zum «best player» und servierte die Joner regelrecht ins Elend. Er selbst meinte nach dem Spiel hingegen, dass vor allem die Verteidigung den Unterschied gemacht habe. Und: «Unser Spielplan hat perfekt funktioniert, wir waren die bessere Mannschaft.»
Nach einem klaren Verdikt im ersten Satz (25:17) gestaltete sich das Spiel in den Sätzen zwei und drei ausgeglichener. Dies hatte aber nicht unbedingt viel damit zu tun, dass Jona besser in die Gänge gekommen wäre, sondern weil nun auch auf der Seite des Heimteams die Fehlerquote zunahm. Der Stimmung tat dies keinerlei Abbruch. Angefeuert von Speaker Jan Kundert sorgte das Publikum für eine grossartige Cup-Atmosphäre. Nach einem 25:23 im zweiten Satz und einem ebenso offenen Schlagabtausch im dritten Satz, legten die Glarner dann nochmals ein Schlussfurioso hin, beim dem Captain Nikolov den Matchball zum 25:21 unwiderstehlich versenkte. Er erklärte nach dem Spiel auch, warum man den Gegner nicht allzu oft gut aussehen liess: «Wir haben Jona zu extrem viel Risiken gezwungen, die sich für sie nicht ausbezahlt haben.»
Coach Verdi schwärmte vom «Spirit» seines Teams, zollte aber auch dem Gegner Respekt: «Jona hat ein starkes Team, aber wir haben heute schlichtweg nicht zugelassen, dass sie ihr Potenzial entfalten.»
Historischer Final gegen Volley Amriswil
Der letzte Cup-Sieg von Volley Näfels liegt zehn Jahre zurück. 2017 und 2018 kehrten die Glarner mit Niederlagen gegen Volley Amriswil zurück. Nun kommt es am 28. März in Winterthur zu einer Neuauflage dieses Duells. Beide Teams verzeichnen neun Cup-Siege in ihrer Vereinsgeschichte und liegen gemeinsam mit Chênois sowie Servette Star-Onex an der Spitze der Statistik. Wer immer den diesjährigen Cup-Final gewinnt, wird demnach mit zehn Titeln die alleinige Führung in der ewigen Bestenliste übernehmen.
Volley Näfels - TSV Jona Volleyball: 3:0 (25:17, 25:23, 25:21)
Lintharena, Näfels - 600 Zuschauende - Spieldauer: 86 Minuten
Schiedsrichter: Cédric Grellier, Sandra Auricht)
Volley Näfels:
Bartholet, Bogdanovski, Broch, Deecke, Denis Cabanas, Figueiredo, Hesselholt, Nikolov (Captain), Peter, Schmid, Schwitter, Vazquez.
Coaches: Verdi, Mattioni
TSV Jona Volleyball:
Lietzke, Clement, Ulrich, Schwotzer, Endl, Garrett, Lauener, Frischmuth, Fuchs, Süess, Birchler, Caviezel (Captain)
Coaches: Bonelli, Bischof, Alig

Volley Näfels – TSV Jona Volleyball – Cup-Halbfinal 3:0 (25:17, 25:23, 25:21)

Manuel Figueiredo in Bestform: Er prägte das Spiel entscheidend und wurde zum Best Player von Näfels gewählt.

Hochspannung pur: Wie schon in allen Derbys dieser Saison war auch dieses Cup-Halbfinal gegen Jona von Emotionen und Intensität geprägt.

Erlösung nach dem Schlusspfiff: Libero Jonas Peters und Manuel Figueiredos Erleichterung und Freude nach dem Schlusspfiff

Freude pur: Captain Risto Nikolov hebt ab – sinnbildlich für den souveränen Auftritt und die kollektive Euphorie nach dem Halbfinalsieg.

Mission erfüllt: Das Team von Näfels feiert geschlossen den Einzug in den Cupfinal vom 28. März in Winterthur.

Punktelieferanten: Manuel Figueiredo und Pablo sorgten für die meisten Näfelser Punkte.

Beste Laune trotz Einsatzpause: Linus Deecke und Tom Schwitter feiern mit – gelebter Teamgeist, der diesen Erfolg möglich macht.

Das argentinische Quartett im Freudentaumel: Pura pasión y alegría – gemeinsam feiern sie den Finaleinzug


























































































