Volley Näfels siegt nach dramatischem Finale
Die Glarner besiegen Lausanne UC 3:2. Nach einer Zweisatzführung der Glarner gelang LUC der Satzausgleich. Im Tiebreak holte Näfels einen 10:13-Rückstand auf und verwertete den dritten Matchball.
Bis zum ersten Time-out gab es für die Angreifer von Lausanne fast kein Vorbeikommen am gegnerischen Block, was Näfels einen 8:4-Vorsprung eintrug. Die Glarner blieben auch danach erfolgreicher. LUC fand den gewohnten Rhythmus zu Beginn nicht. Dank guter Services von Djokic verkürzte LUC zwar den Rückstand von sechs auf zwei Punkte zum 19:21, ehe Lausanne den Satz mit vier Fehlern innerhalb von fünf Spielzügen verspielte. Näfels holte sich Näfels den ersten Satz mit 25:20.
Der zweite Satz war zu Beginn die grosse Show von Djokic. Dieser fand immer das richtige Rezept um zu punkten. LUC ging 8:5 in Führung. Nach zwei weiteren Punktverlusten nahm Näfels’ Trainer Dalibor Polak ein Time-out. Dieser Unterbruch zeigte Wirkung, grosse Wirkung. Näfels fand einerseits das Rezept, um die Angriffe des Gegners zu parieren, und andererseits wieder einen Weg, um selbst die Angriffe zu Punkten umzumünzen. 16:14 führte Näfels. Die Dominanz hielt auch danach an. Ausgezeichnet lanciert von Passeur Gygli reihten Friend, Godoy und Pulko mit ihren schnellen und kraftvollen Angriffen Punkt an Punkt. Am Ende hiess es 25:19 für Näfels.
Aufholjagd – ohne Happy End
Lausannes Coach Georges-André Carrel nahm im dritten Satz seinen Topscorer Jan Krba vom Feld. Aber schon beim ersten Time-out und einem Rückstand von 6:8 kam der Tscheche wieder ins Spiel – und mit ihm auch neue Energie beim Service und im Angriff. LUC führte 16:15, und nach drei Geschenken der Gäste setzten sich die Lausanner leicht ab, was am Ende die Entscheidung in diesem Satz war. Näfels musste ihn mit 22:25 abgeben. Auch im vierten Satz gab Lausanne lange den Ton an, lag 16:9 in Führung. Trainer Polak entschied sich für einen Wechsel und setzte Passeur Milanez ein. Nach wenigen Bällen griff diese Massnahme. Die Gäste holten Punkt für Punkt auf. Bei 22:22 war der Rückstand wettgemacht. Beim Stand von 24:24 fehlten den Glarner nur noch zwei Punkte für einen Vollerfolg. Doch diese buchten die Platzherren durch Jan Krba und seinen zwei erfolgreichen Angriffen in Folge. LUC glich nach dem 26:24 Satzgewinn zum 2:2 aus.
Hochspannung
Ein Tiebreak musste entscheiden. Mit derselben Aufstellung wie zu Beginn begannen beide Teams. Dieser Satz wurde zum Spektakel. «Das ist eben Play-off», meinte Captain Gygli. Zu Beginn führte Näfels 5:2, kurz vor Satzende LUC 13:10. Mit starken Blocks und einer Verteidigung in Hochform kämpfte sich Näfels zurück. Am Ende gab es für beide Teams je drei Matchbälle. Näfels nutzte seine dritte Chance und holte sich den Sieg mit 20:18. «Wir zeigten Charakter, gewannen in Lausanne. Das ist gut», bilanzierte ein zufriedener Captain Marco Gygli.
Matchtelegramm
Lausanne UC - Biogas Volley Näfels : 2:3 (20:25, 19:25, 25:22, 26:24, 18:20)
Pre-Play-offs: 1. Spieltag:
Centre Sportif Unil SOS II Dorigny, Lausanne, Mittwoch, 24. Februar 2016, 19:00 h
Spieldauer 131 Minuten
Zuschauer: 300
SR: : Wolf, Nellen
Lausanne UC:
Startformation: Julien Carrel (Passeur, Captain), Daniel (Libero), Dustinac, Krba, Klein, Rivas, Djokic
Einwechslungen: Zeller, Larry Carrel, Hominal
Trainer: Georges-André Carrel
Assistenz-Trainer: Michel Dufaux
Biogas Volley Näfels:
Startformation: Gygli (Passeur, Captain), Sutter (Libero), Godoy, Pollock, Friend, Pulko, Ehrat
Einwechslungen: Walzer, Milanez, Wunderle, Martinez
Trainer: Dalibor Polak
Assistenz-Trainer: Mani Müller



























































































