Volley Näfels schlägt Lutry-Lavaux
Mit einem mühevollen Arbeitssieg sicherte sich Biogas Volley Näfels mit einem 3:1 (23:25, 25:18, 25:18, 25:23) drei Punkte gegen Tabellen-Schlusslicht Lutry-Lavaux Volleyball. Dies war fast das einzig Positive dieses Spiels, dessen Qualität sehr bescheiden war.
„Es war kein schönes Spiel, aber wir wollten drei Punkte gewinnen und das haben wir erreicht, das ist das Positive“, fasste Captain Dan Alexander den Auftritt seines Teams zusammen. Nach dem Gala-Auftritt im CEV Cup in den Niederlanden fehlte gestern Sonntag die richtige Einstellung und der Rhythmus. Einziger wirklich sichtbarer Grund für phasenweise schwache Leistung war die veränderte Aufstellung, Bonante spielte als Passeur anstelle von Gygli und Ilic in der Mitte für Captain Alexander.
Lutry nahe an einem Punktgewinn
Im ersten Satz vermochte Näfels zwar immer wieder den eingehandelten Rückstand wettzumachen, am Ende aber jubelten nach einer Fehlerserie der Glarner die Gäste vom Genfersee über den mit 25:23 gewonnen Satz. Im zweiten Satz reagierte Näfels und legte gleich zu Beginn mit 9:2 klar vor. Mit vielen ungenügenden Annahmen aber machte sich Näfels das Leben selber schwerer als nötig. Immer wieder gelangen den Gästen Punkteserien. Damit hielten sie den Rückstand in Grenzen. Mit 25:18 ging dieser Satz trotz dessen klar an Näfels. Mit demselben Resultat endete Umgang drei, nachdem Näfels seinen Vorsprung kontinuierlich vergrösserte und über den ganzen Satz eine gewisse Konstanz an den Tag legte. Das Team von Jérôme Corda, dem Spielertrainer und Topscorer von Lutry-Lavaux Volleyball, spürte jedoch, dass sein Gegner nicht den besten Tag hatte und kämpfte mutig weiter, dies auch nachdem schon alles klar schien und Näfels in Satz vier mit 16:10 in Front lag. Wenig später lautete das Score aber 18:18. Die guten Services von Mc Kenzie lösten in Näfels Reihen ein Chaos aus. Nichts passte mehr zusammen. Ausgeglichen ging‘s weiter, eine Satzverlängerung lag in der Luft. Dazu kam es aber dank der Mithilfe des Gegners und der unsicheren Schiedsrichter nicht. Näfels nutzte den ersten Matchball dank eines als geführt taxierten Balles von Lutry und holte sich den Satz mit 25:23.
Lichtblick Marko Vukasinovic
„Am Ende fehlten uns wenige Punkte, das ist schade“, meinte der zum MVP gewählte Lutry Passeur Jérémy Tomasetti und fährt dann weiter: „Unser Spiel ist besser geworden im Vergleich zu den ersten drei Begegnungen, aber wir müssen noch viel trainieren und an Details feilen. Heute servierten wir teilweise gut und auch am Block waren wir so stark wie selten.“
Marko Vukasinovic, der zum besten Spieler von Biogas Volley Näfels gewählt wurde, freute sich sehr über diese Auszeichnung. „Das gibt Selbstvertrauen“, sagte er, ergänzt dann aber sofort: „Das wichtigste war, dass wir nach dem harten Spiel im Europacup gewonnen haben.“ Aber auch er bestätigt, dass Näfels heute zeitweise ohne Emotionen und Druck spielte. Sie seien das bessere Team als der heutige Gegner und sie hätten dem Gegner zeigen müssen, wer hier das Sagen hat. „Wir müssen vom ersten bis zum letzten Punkt kämpfen, aber heute waren wir vor allem zu Beginn und auch im vierten Satz im Kopf dafür nicht bereit“, meinte er rückblickend.
Matchtelegramm
Linthalle SGU, Näfels
Sonntag, 9. November 2014, 17:00
Spieldauer : 114 Minuten
Zuschauer: 185
Schiedsrichter: Bärtsch Erwin, Da Conceição Vitor
Biogas Volley Näfels - Lutry-Lavaux Volleyball 3:1 (23:25, 25:18, 25:18, 25:23)
Biogas Volley Näfels:
Startformation:Bonante (Passeur), Sutter (Libero), Vukasinovic, Friend, Pulko, Ehrat, Ilic
Einwechslungen: Gygli (Passeur)
Trainer: Dalibor Polak
Assistenztrainer: Patrick Küng
Assistant Coach: Müller Manfred
Lutry-Lavaux Volleyball
Startformation:
Tomasetti (Passeur), Patrouilleau(Libero), Corda (Captain), Mc Kenzie, Mejri, Tuccelli, Remy
Einwechslungen: Andrey, Lin, Bonzon, Rossignol
Headcoach: Jérôme Corda
Assistant Coach: PhilippeTuccelli



























































































