Mittwoch, 19. Februar 2014; 10:08
NLA

Volley Näfels‘ Mission Playoff Final beginnt heute

Von: Köbi Hefti

Biogas Volley Näfels empfängt zum Auftakt der Playoff-Runde Lausanne UC. Das Ziel ist klar – Näfels will seine Siegesserie fortsetzen und mit drei Punkten in die heisse Phase der Meisterschaft starten.

 

Mit Lugano, Näfels, Lausanne UC, Amriswil, Schönenwerd und Chênois haben sich die favorisierten Teams für die Volleyball Playoff-Runde qualifiziert. Mit Ausnahme von Chênois ist das Ziel aller übrigen Mannschaften klar. Alle wollen nach der letzten Runde am 22. März auf Rang eins und zwei in der Tabelle platziert sein und damit ab April im Playoff-Final um den Titel des Schweizer Meisters zu kämpfen. Ein Ticket dafür scheint für Liga Primus Lugano aber schon vergeben zu sein. Zu stark und zu stabil zeigte sich die Startruppe von Trainer Mario Motta in der bisherigen Saison. Einzig Volley Näfels ist es gelungen den grossen Favoriten in Bedrängnis zu bringen und ihm einen Punkt abzuknöpfen. Damit hat Biogas Volley Näfels bewiesen, dass es der heisseste Kandidat für das zweite Final-Ticket ist. Ein kleiner Starbonus von Biogas Volley Näfels sind zudem die zwei Punkte, welche es dank des zweiten Ranges am Ende der Vorrunde zur Mission „Playoff-Final“ mitnehmen kann. 

LUC – ein starker Gegner
Das Team von Dalibor Polak hat in der bisherigen Meisterschaft überzeugt. Mit Tempo-Volleyball wurden die Verfolger dominiert. Sieht man vom etwas harzigen Saisonauftakt ab, liess Näfels seinen Gegnern bisher keine Chance. Weder Schönenwerd, Amriswil noch Chênois konnten einen Satz gewinnen. Am Ende der Spiele hiess es immer 3:0 für Näfels. Nur Lausanne UC schaffte es die Polak-Truppe ins Wanken zu bringen. Mit starken Services demontierten die Waadtländer Näfels Annahme vor drei Wochen in der Lintharena, ehe sich das Heimteam fing und das Spielfeld doch noch als klarer 3:1 Sieger verliess. Heute Abend heisst der Gegner in der ersten Playoff-Runde wieder Lausanne UC. Biogas Volley Näfels hat den Warnschuss des Teams von Georges-André Carrel noch in guter Erinnerung. Es ist gewarnt, kennt die Stärken des heutigen Gegners Lausanne UC ganz genau. Es gilt die knallharten Services von Topscorer Cerqueira, die cleveren Angriffe von Diagonalspieler Vadeleux und die Mitte mit Riese Seifert mit wachsamer Defensivarbeit unter Kontrolle zu bringen.

Harte Vorbereitung
Dalibor Polak hat mit seinem Team hart auf die nun folgenden Wochen hingearbeitet, sowohl technisch, taktisch wie auch konditionell. Hauptsächlich die konditionelle Verfassung ist sehr wichtig, folgt doch eine englische Woche der anderen, was viel Substanz benötigt.

Polak investierte viel um das Potenzial seiner Mannschaft auch in dieser entscheidenden Phase voll auszuschöpfen. Die Offensiv-Power muss weiterhin so ausgespielt werden, wie dies dem ganzen Team bisher oft perfekt gelang. Angeführt von den beiden Zuspielern Gygli und Milanez sollen die Angriffe von Alexander und Ehrat in der Mitte und von Beeler, Bittner und Pulko über Aussen und den Rückraum die Gegner und deren Block vor unlösbare Probleme stellen: Schnell, unberechenbar, variantenreich und kraftvoll. Ebenso muss defensiv alles passen, sei dies am Block oder in der Verteidigung und der Annahme. Auch in dieser Sparte wusste Näfels im Verlauf der Saison immer besser zu gefallen, nicht zuletzt dank Libero Sutter, dem unerschrockenen Kämpfer und der aggressiven Spielweise am Block. Einzig bei den Services muss Näfels konstanter werden. Zwar gelang es den meisten Spielern immer wieder mit ihren Float- und Jump-Services den Gegner unter Druck zu setzen, doch gab es auch Phasen, da passierten zu viele Servicefehler. Aber die Vorzeichen, um das erklärte Saisonziel „Playoff-Final“ zu erreichen, sind positiv. Trainer und Spieler von Biogas Volley Näfels sind bereit, um Gas zu geben.

Biogas Volley Näfels – Lausanne UC
Lintharena, Mittwoch 19. Februar, 20:00

Bild: Biogas Volley Näfels hofft, dass die Stimmung während der Playoff-Runde in der Lintharena auch so gut ist wie beim Cup in Jona.