Volley Näfels gibt sich keine Blösse und siegt bei Lutry ohne Satzverlust
Biogas Volley Näfels besiegte das punktelose Lutry-Lavaux Volleyball auswärts mit 3:0 (25:12, 25:22, 23:23). Im ersten Satz war Näfels sehr dominant. Danach glich sich das Spielgeschehen aus.
Der Auftakt zu diesem Spiel gelang dem Team von Dalibor Polak ausgezeichnet. Von allem Anfang an dominierten die Gäste aus Näfels das Geschehen in der kleinen Halle. Näfels servierte gut, griff effizient an und verteidigte sich so, wie dies der Trainer forderte. Gleichzeitig konnte Näfels die Fehlerquote sehr tief halten. Bei den Männern von Spielertrainer Jérôme Corda lief es genau gegenteilig. Zahleiche Fehler verhinderten, dass sie an die gute Leistung des Auftritts in Amriswil vor einer Woche anknüpfen konnten. So endete der erste Satz mit dem sehr klaren Verdikt von 25:12.
Erster wirklich starker Service entscheidet
Zu Beginn des zweiten Satzes geriet Näfels in Rücklage. Lutry ging 4:1 in Führung. Dies nicht dank der eigenen Stärke, sondern weil Näfels fehlerhaft und unkonzentriert agierte. Genau dies wollte Trainer Polak verhindern, indem er seine Spieler nach dem leichten Satzgewinn warnte. Mit diesem Vorsprung im Rücken entzündete sich bei den Platzherren das Feuer. Sie kamen viel besser in Schwung, so dass dieser Satz bis zum Schluss ein spannender Schlagabtausch blieb. Erst nach dem zweiten Time-out war Näfels wieder am Gegner dran. Als es Richtung Entscheidung ging führte Pulkos erster wirklich starker Service – sein Knaller wurde zum Ass – zum ersten Satzball für Näfels. Mit einem Blockpunkt machte es danach diesen engen Satz mit 25:22 zu.
Das Geschehen im dritten Satz blieb ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Romands zu Beginn. Mit besseren Services liess Lutry die Gäste-Annahme öfters unvorteilhaft aussehen. Dazu punkteten Mittelangreifer Tuccelli und Spielertrainer Corda auf Aussen regelmässig. Trotzdem war man sich bei Näfels jederzeit sicher, dass man diesen Satz und das Spiel nie aus der Hand geben würde. Die Qualität der Glarner war einfach zu gut. Lutry konnte den haushohen Favoriten zwar zwischendurch bedrängen, zu mehr reichte es aber nicht. „Wir hatten das Spiel immer unter Kontrolle“, fasste ein zufriedener Trainer Dalibor Polak den zweiten und dritten Satz zusammen, obwohl Pulko und Co. immer wieder unkonzentriert agierten. Näfels überragte die Waadtländer auch punkto dummer Eigenfehler. Am Ende gewann Näfels den dritten Satz knapp mit 25:23.
Nico Beeler überzeugt weiterhin
„Im ersten Satz spielten wir unser normales Spiel, das reichte, um den Gegner klar zu distanzieren. Danach liessen wir etwas nach, und schon wurde es brenzlig“, analysiert Captain Büsser das Spiel. Auf die Frage, weshalb sein Team nachgelassen habe, erklärt er: „Es ist schwierig nach einem so klaren Satzgewinn das eigene Spiel weiter so durchzuziehen. Dazu hatte Lutry nichts zu verlieren. Als wir im zweiten Satz etwas nachliessen, roch dies der Gegner sofort und spielte dann sogleich besser als zuvor.“
Bei Biogas Volley Näfels fiel Nico Beeler erneut sehr positiv auf, er zeigte eine starke Leistung. Auch Martinez, der für den am Fuss verletzten Bittner als Diagonal-Angreifer spielte, wusste mehrheitlich zu gefallen, genau wie die Mittelangreifer. Dabei bewies Alexander erneut, dass seine Mittelangriffe sehr scharfe Geschosse sein können.
Matchtelegramm:
Collège de Corsy, La Conversion , 16. November 2013, 18:00
Spieldauer 80 Minuten
Zuschauer: 150
Lutry-Lavaux Volleyball - Biogas Volley Näfels 0:3 (12:25, 22:25, 23:25)
Biogas Volley Näfels:
Gygli (Passeur), Sutter (Libero), Pulko, Alexander, Nico Beeler, Alexander, Ehrat, Martinez, Büsser (Captain), Milanez (Passeur), Riedi
Trainer: Dalibor Polak
Schiedsrichte: R: Loretan Jean-Arthur, Reyes Jose



























































































