Dienstag, 11. November 2025; 07:00
NLA

Volley Näfels droht das Aus und ein Verein und Kinderträume könnten sterben

Von: Köbi Hefti und Martin Landolt

Volley Näfels ist finanziell schwer angeschlagen. Gelingt es nicht, das Loch in der Kasse zu stopfen, kommt es zur Liquidation. Warum es so weit gekommen ist – und weshalb es die Zukunft hunderter Kinder betrifft und was jetzt geplant ist.


Es geht nicht nur um einen Verein. Es geht um Kinder, um Jugendliche, um eine ganze Region, die durch Volleyball verbunden ist.
 Doch ohne rasche finanzielle Unterstützung steht Volley Näfels vor der Liquidation. Wenn nicht bald genügend Geld zusammenkommt, droht das Ende des Traditionsvereins - und mit ihm würde ein bedeutendes Stück Sportgeschichte und Gemeinschaft im Glarnerland verloren gehen.

Seit Jahrzehnten ist Volley Näfels ein Leuchtturm des Schweizer Volleyballs. Neun Meistertitel, neun Cupsiege und 27 Nachwuchs-Meistertitel sprechen für sich. Doch hinter diesen Erfolgen stehen Menschen – vor allem Kinder und Jugendliche, die hier ihren Platz, ihre Freunde und ihre Träume gefunden haben.

Über 120 Kinder
 im Alter bis zu 16 Jahre trainieren Woche für Woche in der Volleyballschule oder in Juniorenteams. Für viele ist der Verein mehr als Sport. «Volleyball ist für mich ein grosser Teil vom Leben», sagt der elfjährige Manuel.
«Wenn es Volley Näfels nicht mehr gäbe, würde meine Volleyballwelt untergehen», meint die neunjährige Leonie mit Tränen in den Augen.

Noch ist es erst fünf vor zwölf – eine Rettung ist möglich. Doch die finanzielle Lage ist ernst:
 50’000 Franken fehlen sofort, um die laufende Saison zu sichern, und 150’000 Franken bis Frühjahr 2026. Kommt dieses Geld nicht zusammen, wird Swiss Volley Näfels die Lizenz nicht erteilen und somit Volley Näfels den Stecker ziehen. Die Folge davon: Liquidation des Vereins und damit das Aus für die Nachwuchsarbeit, die Trainings, die Träume.

Wie konnte es so weit kommen? Steigende Kosten, fehlende Sponsoren und der Verlust wichtiger Einnahmequellen haben den Verein hart getroffen. Gleichzeitig ist es schwieriger geworden, Menschen zu finden, die Zeit und Netzwerke einbringen.

«Jetzt oder nie», betont Präsident Landolt. Noch ist es
 nicht zu spät. Landolt und viele engagierte Mitglieder kämpfen um die Rettung. Mit einer neuen Fundraising-Aktion auf crowdify.net soll die Zukunft von Volley Näfels gerettet werden. Jeder Beitrag – ob gross oder klein – zählt. Denn hier geht es nicht um Punkte und Pokale - Hier geht es um Kinderträume, um Gemeinschaft – und um das Herz des Glarner Volleyballs.

Sein oder Nichtsein
: Unterstützen Sie Volley Näfels, helfen Sie, spenden Sie, damit weder Kinderträume noch der Verein sterben. Sie können dies über Plattform für Vereine von «crowdify.net» mit diesem Link tun:

https://www.crowdify.net/de/projekt/sein-oder-nichtsein

Einen ausführlichen Bericht zur Situation von Volley Näfels ist in der Südostschweiz online zu lesen:

Volley Näfels steht vor dem Aus: Es stirbt mehr als ein Verein – Kinderträume sterben

Vollito: Gibt es für das Volleyball-Maskottchen in Näfels noch eine Zukunft?

Sehr ernste Lage: Präsident Martin Landolt spricht offen über die drohende Liquidation von Volley Näfels

Rund 60 Kinder besuchen aktuell die Volleyballschule an vier Standorten. Der «Fachkräftemangel» verhindert, dass nicht über 100 Kinder dabei sind

Für die Kinder ist Volleyball nicht nur Spass, es ist Teil ihres Lebens

Ausgelacht: Gelingt die Rettung nicht, dann verlieren viele Kinder etwas, das für sie sehr bedeutungsvoll ist

Leonie und Manuel: Ihre Aussagen berühren

Kritische Blicke: ist das die letzte Saison von Volley Näfels in der NLA

Ausgejubelt: Wenn nicht 200’000 Franken in die Kasse fliessen