Donnerstag, 11. Januar 2007; 10:05
Allgemein

Viel Arbeit für SEAT Volley Näfels an diesem Wochenende

Zum vierten Spiel innerhalb von acht Tagen empfangen die Näfelser den VBC Sursee. Die Luzerner stehen auf dem zweitletzten Tabellenplatz mit nur zwei Siegen aus 13 Spielen. Es ist nicht anzunehmen, dass sich die Serramalera-Boys die Butter noch vom Brot nehmen lassen und die Qualifikation nicht als Sieger beenden.

Für Sursee, das mit dem VBC Andwil-Arnegg die Schlussgruppe bildet, geht es im Moment wohl darum, sich nun bereits spielerisch und vor allem mental auf die entscheidende Phase der Play Outs vorzubereiten. Diese beginnen Anfangs März und werden in einer Best of five-Serie ausgetragen. Für die meist jungen Spieler unter Trainer Dusan Jarotta bleibt also noch ein bisschen Zeit.


Meisterschaft geht jetzt erst richtig los

 

Gastgeber SEAT Volley Näfels will und muss dieses Spiel ganz einfach gewinnen, um damit die in harter Arbeit geschaffene Ausgangslage als Sieger der Play Off Qualifikation, nicht in letzter Minute noch zu gefährden. Wenn auch die eigentliche Meisterschaft erst jetzt so richtig losgeht, hätten die Näfelser doch auf jeden Fall immer den Heimvorteil in einem alles entscheidenden Spiel auf ihrer Seite. So wie die Ausgangslage jetzt ist, bekommt es Näfels sehr wahrscheinlich in den Play Off Halbfinalspielen mit Amriswil oder Lugano zu tun. Die Thurgauer wären der altbekannte Gegner und die Serie, als Ostschweizer Derby, wie immer geladen von Emotionen mit unbestimmtem Ausgang. Schwingt Lugano gegen den TVA obenauf, wäre bestimmt auch diese Serie sehr spannend, erinnert man sich an das heiss umkämpfte Spiel in Lugano von Anfangs Dezember.


Ist Münsingen in Lausanne für Überraschung gut?

 

Sollte aber in der 14. Runde nur Amriswil seinen Heimsieg gegen Lugano ins Trockene bringen, Münsingen aber in Lausanne bei LUC einen Überraschungssieg landen, gegen Näfels waren sie ja auch nahe dran, dann müssten die Glarner gegen einen dieser beiden antreten. Schaut man die Volleyball Geografie an, wären die Serien Amriswil/Lugano gegen Näfels und Lausanne/Münsingen gegen Chênois eigentlich am logischsten. Aber wo Spitzenvolleyball gespielt wird, hat geografische Logik nur einen ganz kleinen Platz und den runden Ball kümmern solche Überlegungen ohnehin wenig. So bleibt also nur, den vollständigen 14. Spieltag abzuwarten, die Resultate zur Kenntnis zu nehmen, um dann weitere Projektionen und Voraussagen zu wagen.