TV Amriswil - SEAT Volley Näfels 1:3 (21:25, 22:25, 25:18, 22:25)
Trainer Serramalera macht aus der Not eine Tugend und startet mit völlig veränderter Aufstellung in dieses zweite Spiel der Play-off Halbfinalserie. Nach Startschwierigkeiten finden sich die Glarner aber immer besser zurecht und spielen mit viel "emoción". Dieses Spiel mit Herz und Kampfgeist führt zu einer Leistungssteigerung aller Spieler und es gelingt dem amtierenden Schweizermeister die Serie zum 1:1 auszugleichen, dies sehr zum Frust der vielen Fans im Amriswiler Tellenfeld. Damit stimmt der Fahrplan der Serramalera-Boys wieder - mehr noch, dieser letztlich doch klare Auswärtssieg ist pures Gold für die Moral und unter diesen Vorzeichen kann dem nächsten Heimspiel vom Samstag um einiges gelassener entgegen gesehen werden.
1. Satz: Eigentlich logisch, dass der argentinische Trainer Diagonalangreifer Jamelão in die Mitte zurück holt. Mittelblocker Philipp Gabathuler spielt ja seit einiger Zeit nur unter grossen Schmerzen von einer Daumenverletzung seiner Schlaghand herrührend. So steht im Moment also Captian Roman Landolt zusammen mit Jamelão in der Mitte. Ins Team zurückgekehrt ist ausserdem der mexikanische Nationalspieler Carlos Guerra. Jan Schnider spielt auf der Diagnoalposition, Andi Sutter im Aussenangriff, Rafa ist Libero und Guiga am Pass. Mit dieser Aufstellung gelingt es SEAT Volley Näfels den ersten Satz für sich zu entscheiden nachdem sie aber über weite Strecken im Hintertreffen waren. So war der Spielstand beim zweiten technischen time-out noch 16:14 zugunsten des TV Amriswil. Nachher legten die Glarner aber einen Zacken zu und distanzierten das Heimteam noch klar bis zum Satzgewinn.
2. Satz: Näfels gewinnt auch den zweiten Satz und führt nun mit zwei zu null Sätzen. Es zeichnet sich also eine klare Reaktion zum Sonntagsspiel ab. Einerseits konnte diese durchaus erwartet werden und andererseits ist sie bestimmt auch auf die Umstellungen in der Mannschaftsaufstellung zurückzuführen. Amriswil hatte das 1. technische time-out beim Stand von 8:7. Nachher stand es 10:7, Näfels holte aber wieder auf und lag beim 2. time-out bereits mit 15:16 in Führung. Der weitere Spielstand war 16:18 und 20:24. Die Glarner kassierten dann noch zwei Punkte, verwerteten aber den dritten Satzball sich und so konnte Gastgeber Amriswil auch den zweiten Satzgewinn nicht mehr abwenden. Etwas überraschend steht das Momentum nun wieder klar auf Glarner Seite, wenigstens in diesem Spiel. thats Sports....!
3. Satz: Zu Beginn des dritten Satzes besinnt sich Amriswil wieder seiner Stärken und liegt schon früh klar in Führung. Die Spielstände: 14:8 und 16:12. Jetzt wird Jamelão gegen Gabathuler ausgewechselt. Der Brasilianer hat nun seinerseits Schmerzen in seinem Schlagarm, dem linken. Es sieht im Moment nicht danach aus, als ob er wieder ins Spielgeschehen eingreiffen könnte. Amriswil servierte in diesem dritten Satz plötzlich wieder sehr gut. SEAT Volley Näfels lässt hingegen auf der ganzen Linie etwas nach, was schlussendlich den Unterschied zugunsten der Blauen ausgemacht hat.
Diese beiden Gegner, die Blauen und die Gelben kennen sich ja schliesslich dermassen gut, dass jede Mannschaft auf Veränderungen der andern innerhalb nützlicher Frist reagieren kann. So scheint es also nur logisch, dass auch dieses Spiel länger als nur gerade drei Sätze dauert.
4. Satz: Näfels beginnt wieder besser. Führte beim ersten technischen time-out mit 8:6. In der Folge überholte aber der TVA die Gäste aus dem verschneiten Glarnerland und es stand 11:9. Im Moment ist das zweite technische time-out und Näfels führt nun erneut. Spielstand 14:16! 18:21, 19:21, 20:21, 21:21!!!! Time-out Näfels! Drei Punkte Vorsprung preisgegeben durch Näfels - schade. 21:22 durch Gabathuler - Carlos Guerra am Service. 22:23 Näfels. Service Gabathuler - Punkt Näfels!!!! Matchball SEAT Volley Näfels. 22:24 durch Grabowski. Der 2. Matchball wird verdientermassen verwertet durch Andi Sutter zu einem vielbejubelten Sieg der Näfelser und damit zur Bestätigung, dass mit ihnen in dieser Serie und auch in der gesamten Meisterschaft immer noch absolut zu rechnen ist! Gerade Andi Sutter war es, welcher mit einer Leistung aufwartete welche vor allem im Angriff derart überzeugend war, dass er Rückkehrer Carlos Guerra in nichts nachstand. Auf der Gegenseite bei den Blauen war es einmal mehr Cuko, welcher weiterhin auf die Zähne beissend, die grösste Effizienz im Angriff verbuchen konnte.



























































































