Montag, 8. Dezember 2014; 14:02
NLA

Trotz Geknorze drei Punkte geholt

Von: Marco Lüthi

Volley Näfels hat am Samstag auswärts das Meisterschaftsspiel gegen Aussenseiter Einsiedeln zwar gewonnen, doch ganz so einfach war es für die Glarner aber doch nicht. Einsiedeln - Biogas Volley Näfels: 1:3 (25:18, 19:25, 21:25, 27:29)

 

Ganz ohne Mühe ist Volley Näfels am Samstag in Einsiedeln nicht zu seinem Favoritensieg gekommen.«Oftmals war es ein regelrechtes Geknorze», kommentiert Teammanager Ruedi Gygli die Leistung der Mannschaft. Gespielt worden sei ähnlich wie gegen Lutry-Lavaux, das gleich wie Einsiedeln zu den schwächeren NLA- Teams gehört. «Die Motivation war nicht dieselbe wie gegen stärkere Gegner. Was ich schlichtweg nicht verstehen kann», so Gygli. Hinzu kam, dass sich Einsiedeln besonders kämpferisch gab, ganz zur Überraschung der Gäste aus dem Glarnerland.

Ersten Satz diskussionslos verloren
Das Wichtigste für Teammanager Gygli sei aber, dass im Endeffekt das Ziel, drei Punkte mit nach Hause zu nehmen, erreicht werden konnte. Somit ist Näfels in der Tabelle punktgleich mit Rivale Amriswil. Zu einer besseren Platzierung (weiterhin Platz 4) reicht es den Glarnern aber dennoch nicht, da die Thurgauer ein besseres Satzverhältnis aufweisen können. Zu Beginn der Partie gegen «Underdog » Einsiedeln hatte Biogas Volley Näfels grosse Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Die Glarner verloren den ersten Satz diskussionslos mit 18:25. Das hatte vor allem damit zu tun, dass Näfels mit einer veränderten Aufstellung begann. Passeur Simone Bonante und Aussen Fabian Martinez kamen von Anfang an zum Einsatz. Für Letzteren war es die erste Partie nach seiner Verletzungspause. «Vielleicht wäre es besser gewesen, den ersten Satz von der Stammsechs bestreiten zu lassen», meint Gygli. Weiterhin verletzt ist auch Captain Dan Alexander.

Drei Satzbälle abgewehrt
Aufgrund der Niederlage im ersten Satz kam Nervosität bei den Näfelsern auf. Trainer Dalibor Polak reagierte und ersetzte Passeur Bonante durch Routinier Marco Gygli. Und dieser Wechsel zeigte Wirkung. Die Sätze zwei und drei gewann Näfels standesgemäss 25:19 und 25:21. Im vierten Durchgang liessen die Glarner den Gegner nach vorerst klarer Führung noch einmal herankommen und mussten bei drei Satzbällen der Schwyzer um den dritten Punkt zittern, ehe den Gästen aus Näfels ihrerseits mit ihrem zweiten Matchball die Entscheidung zum 29:27 glückte.

Die Erleichterung war gross..