Starke Visitenkarte von Volley Näfels
Der Auftakt in die Playoff-Halbfinals ist den heimstarken Glarnern optimal gelungen. Sie schlagen Chênois Genève Volleyball in einem attraktiven Spiel mit 3:0.
Einmal mehr verwandelten das Team von Volley Näfels und sein begeistertes Publikum die Lintharena in eine unüberwindbare Festung. Die kompromisslose Einsatzbereitschaft und die ansteckende Sympathie der Mannschaft waren beeindruckend.
Arbeitsmoral und Leistungswille
Die Genfer mussten schon im Viertelfinal gegen den TSV Jona alles auspacken. Volley Näfels hingegen hatte gegen das Tabellenschlusslicht aus Colombier kaum Schwierigkeiten. Und genau diese Ausgangslage war für die Glarner nicht ungefährlich. «Chênois präsentiert sich nach den Viertelfinals in Bestform», zollte der Näfelser Coach Verdi dem Gegner grossen Respekt.
Volley Näfels zeigte von Anfang an, dass man mit jeder Faser bereit war. Das Team verteidigte schon zu Beginn, quasi auf das leere Matchblatt, spektakuläre Bälle. Dennoch erwischten die Genfer den besseren Start und forderten dem Heimteam alles ab. Die Zuschauerinnen und Zuschauern hatten ihre Freude am attraktiven Schlagabtausch auf einem Niveau, das man sich in den Playoffs wünscht.
Chênois konnte den Satzgewinn schon riechen, als Coach Verdi bei 17:20 sein zweites Timeout nehmen musste. Von da an punkteten die Genfer nur noch zweimal, weil Volley Näfels nun alles auspackte, was dieses Team auszeichnet: Teamgeist, Einsatz, Nervenstärke - und sein Heimpublikum. Einmal mehr drehte Volley Näfels mit einer unglaublichen Willensleistung einen verloren geglaubten Satz.
Die damit gewonnene Sicherheit nahmen die Glarner mit in den weiteren Spielverlauf. Die Partie blieb attraktiv, weil sich Chênois stets aufbäumte und dem Heimteam durchaus auf Augenhöhe begegnete. Aber Volley Näfels behielt die Oberhand und liess sich nicht mehr bedrängen. Coach Verdi stellte seinem Team ein sehr gutes Zeugnis aus: «Es ist beeindruckend, welches Selbstvertrauen die Spieler zeigen und wie unerschütterlich sie an ihre Fähigkeiten glauben.»
Sie würden die Chancen in den richtigen Momenten nutzen, ergänzte er. Zum gleichen Schluss kam auch Captain Nikolov: «Weisst Du, in jedem Satz gibt zwei, drei entscheidende Momente, in denen Du den Punkt machen musst. - Wir tun das.» Das sei auch das Ergebnis einer vorbildlichen Arbeitsmoral; sie hätten eine grossartige Woche hinter sich, in der super trainiert worden sei.»
«Noch ist nichts gewonnen!»
Mit diesem Sieg ist Volley Näfels optimal in die Serie gestartet. «Es gibt keinen Druck; wir müssen einfach nur unseren Job erledigen», meinte Coach Verdi. Libero Jonas Peter wies aber richtigerweise darauf hin, dass der 3:0-Sieg vom Samstag klarer aussieht als er war. «Wir dürfen uns nicht einfach nur auf unsere Qualitäten verlassen, sondern müssen in Genf die Punkte konsequenter suchen», meinte Jonas Peter. Tatsächlich ist im Auswärtsspiel vom kommenden Samstag durchaus damit zu rechnen, dass die Genfer nochmals einen Zacken zulegen können. Risto Nikolov erhob deshalb den Zeigefinger: «Noch ist nichts gewonnen!»
Volley Näfels - Chênois Genève Volleyball 3:0 (25:22, 25:21, 25:23)
Lintharena, Näfels - 300 Zuschauende - Spieldauer: 90 Minuten
Schiedsrichter: A. Sikanjic, D. Zindel
Volley Näfels:
Bartholet, Bogdanovski, Broch, Deecke, Denis Cabanas, Figueiredo, Hesselholt, Nikolov (Captain), Peter, Schmid, Schwitter, Vazquez. - Coaches: Verdi, Mattioni
Chênois Genève Volleyball:
Dos Santos, Kovacevic, Norris, Kurik, Diverchy, Grandjean, Geneux; Djokic (Captain), Sejdija, Ozgur, Douib, del Valle, Abazi. - Coaches: Carreno, Fahed

Volley Näfels und Chênois Genève Volleyball – das erste Spiel der Playoff-Halbfinals (Best-of-5-Serie) geht mit 3:0 (25:22, 25:21, 25:23) an die Glarner

Captain Risto Nikolov voller Energie schon vor dem ersten Ballwechsel des Spiels gegen Chênois Genève Volleyball

Christian Bartholet überwindet den gegnerischen Dreierblock von Chênois mit einem cleveren Angriff

Volley Näfels überzeugt in der «Money Time» des ersten und dritten Satzes und behält in den entscheidenden Ballwechseln die Oberhand

Näfels und seine Fans jubeln über den Heimsieg, während Chênois Genève Volleyball geschlagen vom Feld geht

Das obligate Siegerfoto: Volley Näfels bleibt zuhause eine Macht und gewinnt auch das zwölfte Heimspiel dieser Saison


























































































