Donnerstag, 10. Dezember 2015; 12:00
NLA

Spiel um die Nummer Eins in der Ostschweiz

Von: Köbi Hefti

Biogas Volley Näfels trifft heute nach einer zweiwöchigen Pause im Ostschweizer-Derby auf Volley Amriswil. Nach zwei harten Trainingswochen freut sich Näfels auf diesen Klassiker.


Die Spieler von Biogas Volley Näfels genossen das spielfreie letzte Wochenende. „Das hat gut getan“, sagte Captain Marco Gygli dazu und ergänzte: „Trainer Dalibor Polak nutzte die zweiwöchige Spielpause um mit uns zuerst an der Physis zu arbeiten. Er liess uns hart trainieren, was wir bestimmt nötig hatten und uns sehr gut getan hat.“ In der zweiten Woche standen dann vermehrt Spielsituationen im Zentrum, um sich richtig auf Amriswil einzustellen.

Niederlagen gegen dieselben Gegner
Betrachtet man die Resultate der beiden Ostschweizer Kontrahenten, so fällt auf, dass beide Teams bisher zwei Niederlagen kassierten – beide gegen die Dragons Lugano und Lausanne UC. Gegen alle anderen Teams gab es Siege. Dabei überzeugte Volley Amriswil, gewann fast alle Spiele ohne Satzverlust. Volley Näfels dagegen hatte hin und wieder Mühe und beanspruchte auch das nötige Glück um am Ende als Sieger das Spielfeld zu verlassen. Da Näfels ein Spiel mehr ausgetragen hat, liegt Näfels in der Tabelle mit einem Punkt Vorsprung auf Amriswil auf Rang drei.

Der Sieg im Derby, das im Buchholz in Glarus steigt, ist das erklärte Ziel der Glarner. Marco Gygli ist sich sicher, dass die Pause die Lust nach Ernstkämpfen wieder geweckt hat. Der Fokus und der Wille würden wieder stimmen, alles sei bestens, beschrieb der Captain die Stimmung im Team und verspricht: „Wir werden sicher Gas geben, denn bis zur Weihnachtspause wollen wir noch ordentlich Punkte sammeln.“

Das Erfolgsrezept
Bei Gegner Amriswil sind kaum Schwächen auszumachen, zumindest nicht, wenn das Team in Fahrt kommt. Dem serbischen Headcoach Ratko Pavlicevic stehen sehr gute Spieler zu Verfügung. Der kanadische Passeur Joshua Howatson ist gemäss Gygli „Weltklasse“. Diagonalangreifer Sébastien Steigmeier ist der aktuelle Topscorer der Liga, dazu sind die Mittelblocker sehr stark. Das Rezept, um die Thurgauer in Bedrängnis zu bringen, sieht Näfels Passeur beim eigenen Service. Er erklärte: „Wir hoffen Druck auf die Annahmespieler ausüben zu können, damit Amriswil sein schnelles Spiel nicht aufziehen kann.“ Wer weiss, vielleicht überrascht Näfels seine Anhänger ausgerechnet in der Sparte Service und damit jenem Element, welches bisher zu selten wirklich überzeugte und dadurch das Derby zu einer wahren Attraktion wird.

Qualifikation 9. Spieltag:

Biogas Volley Näfels – Volley Amriswil

Buchholz, Glarus, Samstag, 12. Dezember 2015, 18:00 h

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