Samstag, 1. September 2007; 21:20
Allgemein

SM in Bern: Andy Sutter-Jonas Weingart verpassen Bronze knapp

Von: rkk

Im Spiel um die Bronzemedaille unterliegen Andy Sutter-Jonas Weingart in zwei Sätzen gegen Gabathuler-Wenger, wobei jeder Satz hart umkämpft war, was auch das Ergebnis mit 19:21 und 21:23 deutlich belegt. Der Verlauf dieser Meisterschaft hat aber klar gezeigt, dass spielerisch der Abstand nach hinten grösser und nach vorne zu den Spitzenteams immer kleiner wird.

Bild: rkk-Andy Sutter auch im Sand immer druckvoller



Die klare Niederlage gegen Heyer-Heuscher in der dritten Runde des Turniers kann so ohne weiteres ganz einfach abgehackt werden. Dieses Team ist nach wie vor ganz klar die Nr. 1 der Schweiz, was sie mit ihrem Meistertitel ja auch deutlich ausgedrückt haben. Im Halbfinale gegen den nun endgültig abtretenden Paul Laciga zusammen mit Marcel Gscheidle hatten die Youngsters einen ausgezeichneten Start. Bald nach Beginn lautete der Stand 13:8 gegen die Routiniers. Nach dem Time out kamen die Altstars jedoch auch ins Spiel und setzten uns unter Druck. „Und plötzlich lief bei uns nix mehr,“ konstatierte ein auch einen Tag später noch frustrierter Andy Sutter. „Hätten wir das durchziehen können, wären wir im Finale gestanden.“ So aber gingen sie letztlich mit wehenden Fahnen unter und verloren den zweiten Satz noch klar mit 14:21. Damit begruben sie vorerst ihre Finalträume, aber es blieb ja noch die Hoffnung auf Bronze. Leider klappte aber auch dies nicht ganz. Wenig fehlte, gewiss, aber vielleicht kam nun vom Vorschein, dass sie mit dem Abstecher nach Thailand an die Universiade halt doch wieder drei Wochen in der Halle gespielt hatten. „Vielleicht war die Zeit zurück im Sand doch etwas kurz,“ sinnierte Andy Sutter darüber nach, wo sie wohl den kleinen Unterschied suchen müssen, zwischen ihnen und dem Gegner um Bronze. Sie seien über den vierten Rang schon sehr enttäuscht, zumal sie ja Gabathuler-Wenger auch schon schlagen konnten und beide Sätze ja nur knapp verloren gingen. Einfluss auf die Leistung Sutter’s nahm bestimmt auch die Tatsache, dass er diese Meisterschaft mit einer starken Erkältung spielte. „Ich lag am Donnerstag praktisch flach,“ meinte Sutter dazu. Aber niemals würde er selbst einem solchen Umstand die Schuld zuweisen, dazu ist er zu ehrgeizig und Profi genug, solchen Nebenerscheinungen keine allzu grosse Bedeutung beizumessen.

 

 

Ziel einer Halbfinal-Teilnahme erreicht

 

„Unser Ziel haben wir ja eigentlich erreicht und es fehlte wirklich nicht viel zu Bronze“, stellte Sutter fest. Nun aber gönnt er sich erst einmal eine kleine Woche Ferien. „Nein, nein, nicht am Strand, davon habe ich nun vorerst genug“, lachte er. Vielmehr will er in die Berge um etwas Ruhe zu suchen. Bei seinem Stammverein, SEAT Volley Näfels wird er natürlich schon sehnlichst erwartet, denn das Gros der Mannschaft befindet sich ja bereits seit einer Woche im Training. Aber er selbst brauche nun wirklich mal einige Tage Zeit ohne dabei an Volleyball denken zu müssen.