Shalom! Israel beendete Näfels Traum vom Turniersieg
SEAT Volley Näfels – Israel 1:2 (20:15, 25:20, 23:25) SEAT Volley Näfels – Schweiz 2:1 (25:20, 25:21, 31:33) Israel beendete Näfels Traum vom Turniersieg. In einem guten und spannenden Spiel besiegten Die Gäste aus Israel Seat Volley Näfels mit 2:1 Sätzen und machten damit Generali Haching zum Turniersieger
Das Spiel zwischen Gastgeber Näfels und Israel war so etwas wie ein Finalspiel, ging es doch für Näfels um den Sieg in seinem Turnier. Dazu brauchte es mindestens einen 2:1 Sieg. Am Ende aber lautete das Resultat umgekehrt. Israel gewann das stimmungsvolle und spannende Spiel mit 2:1 Sätzen. Dadurch war bereits vor dem letzten Spiel klar, dass Generali Unterhaching Sieger des erneut tadellos organisierten Wiggispark Volley open 2007 ist.
Fulminanter Start der Israeli
Israel glückte der Start ins Spiel besser. Näfels beging gleich zu Beginn einige Fehler und kam so ins Hintertreffen. Diesen Rückstand vermochten die Glarner während des ganzen Satzes nicht mehr aufzuholen. Israel glänzte vor allem mit ausgezeichneten Services, die von der Näfelser Annahme nicht pariert werden konnten. Nicht weniger als sechs direkte Punkte aus diesen extrem guten Services liess sich Israel im ersten Satz notieren. Israel gewann den Satz mit 25:20 am Ende etwas zu klar, denn Näfels hielt mit dem Gegner gut mit.
Näfels sehr sicher im 2. Satz
Damit hatte Näfels die Reserve für den Turniersieg schon aufgebraucht. Die beiden folgenden Sätze mussten sie nun gewinnen, um den Sieg sicher zu stellen. Die Mannschaft von Trainer Bolle ging mit diesem Druck aber gut um. Sie startete fulminant in den zweiten Satz. Punkte aus Angriffen, direkte Blockpunkte und auch Servicewinner wechselten sich in bunter Reihenfolge ab. Näfels zeigte einen der besten Sätze der ganzen Saison. Nur einmal, nach der 12:6 Führung kamen sie ins Zittern, als Israel erneut druckvoll servierte und so den Spielaufbau der Einheimischen ins Stocken brachte. Mit drei direkten Blockpunkten in Serie verkürzte Israel auf 12:11. Aber Näfels konterte diese Serie seinerseits mit einer Punkteserie. Am Ende gewann Näfels den Satz 25:20 mit komfortablem Vorsprung.
Flatternde Nerven im "Finale"
Der dritte Satz wurde somit zu einem echten Finale für Näfels. Ein weiterer Satzgewinn und der Turniersieg wäre greifbar nahe gewesen. Die Stimmung in der Halle war dank der zahlreichen gutgelaunten Zuschauer sehr gut. Einerseits war das Spiel sehr spannend, anderseits stimmte aber auch das Niveau. Näfels kam ganz zu Beginn etwas vom Kurs ab und lag 4:7 zurück. Dank Millers raffinierten Services kamen die Glarner zurück ins Spiel und gingen 8:7 in Führung. Mehr noch, es gelang ihnen sich leicht abzusetzen. 14:11 führten sie. Dann aber kamen Yevgeni Gafts Minuten. Praktisch im Alleingang buchte der wohl auffälligste und kompletteste Spieler des ganzen Turniers sechs Punkte. Zuerst punktete er mit drei Angriffen, dann liess er drei Hammerservices folgen, die alle zu direkten Punkten führten. Das war die Wende in diesem Spiel. Näfels hielt zwar das Resultat weiterhin offen bis zum 21:21, ehe ausgerechnet am Ende neben zwei erneuten Punkten von Gaft noch zwei Fehlangriffe von Näfels folgten. Das war zuviel. Israel kam zu drei Matchällen. Den letzten nutzten sie – erneut war es Gaft, der das Spiel mit einem Smash zum 25:23 Sieg seines Teams beendete.
Zufriedener Trainer
Trainer Bolle war mit der Leistung seines Teams trotz allem zufrieden. "Das Team hat gut gekämpft. Am Ende wurden wir aber von Israel richtig vom Feld serviert. Das sind Services, die wir in unserer Liga nur sehr selten sehen. Deshalb kann ich meinen Annahmespielern auch keinen Vorwurf machen."
Yevgeni Gaft bester Spieler des Turniers
Der Leistung des Matchwinners aus Israel, dem 22-jährigen Gaft, zollt auch Bolle grossen Respekt: "Er war über alles gesehen der beste Spieler des gesamten Turniers. Doch auch Joelson hat in diesem Turnier sehr viel geleistet, deshalb muss auch er besonders erwähnt werden. Aber auch unsere Aussenangreifer Andy Sutter und Vinicus zeigten über das gesamte Turnier eine fantastische Leistung."
Das Turnier hat für SEAT Volley Näfels den Zweck mehr als erfüllt. Die Mannschaft hat zu alter Stärke zurückgefunden und wieder an jene Leistungen anknüpfen können, die das Team zu Beginn der Saison regelmässig zeigte.
Schlussbouquet gegen TVA/Sursee + Junioren
Zum Abschluss des Turniers standen sich dann Seat Volley Näfels und das "Schweizer Nationalteam" gegenüber. Alle Nationalspieler von Näfels spielten unter Glarner Flagge, während das "Nationalteam" mit einigen Junioren ergänzt wurde. Näfels wurde von Michel Bolle, die Nati von Urs Winteler gecoacht. Die Glarner gewannen die beiden ersten Sätze 25:20 und 25:21. Im dritten Satz wehrte das hoch motivierte junge "Nationalteam" sechs Matchbälle ab und verwertete seinerseits den vierten Satzball zum 33:31 Satzgewinn. Der Jubel und die Freude bei den Rot-Weissen war riesig, während sich bei den Gelb-Schwarzen die Müdigkeit immer spürbarer wurde.
Das Turnier hat für SEAT Volley Näfels den Zweck mehr als erfüllt. Die Mannschaft hat zu alter Stärke zurückgefunden und wieder an jene Leistungen anknüpfen können, die das Team zu Beginn der Saison regelmässig zeigte.
SEAT Volley Näfels – Israel 1:2 (20:15, 25:20, 23:25)
SEAT Volley Näfels: Gygli (Pass), Andy Sutter (Captain), Werner (Libero), Vinicius, Roman Sutter, Joelson, Miller, Büschi, Christoph Suter, Trainer: Michel Bolle
Israel: Bar Netzer (Pass), Schwartz (Libero), Gaft, Faige, Saada, Laurian, Hilman, Dadon
SEAT Volley Näfels – Schweiz 2:1 (25:20, 25:21, 31:33)
SEAT Volley Näfels: Gygli (Pass), Andy Sutter (Captain), Werner (Libero), Vinicius, Roman Sutter, Joelson, Miller, Büschi, Brander, Trainer: Michel Bolle
Schweiz: Bär (Pass), Willi (Captain), Morgenthaler (Libero), Schläpfer, Eichenberger, Zurgilgen, Baldi, Stadelmann, Bürgi, Gerber, Assistenztrainer: Urs Winteler, Assistent des Assistenztrainers: Roman Landolt



























































































