Donnerstag, 1. Februar 2007; 08:04
Allgemein

SEAT Volley Näfels will die Emotionen hochhalten

Von: Köbi Hefti

Nach einem intensiven und erfolgreichen Januar beabsichtigt SEAT Volley Näfels im Februar weiter auf Erfolgskurs zu bleiben: Sieg im Playoff-Halbfinal gegen LUC und Cupsieg gegen Pallavolo Lugano heissen die Ziele.

Nach der souveränen Qualifikation gegen Aufsteiger VBC Andwil-Arnegg wartet im Playoff-Halbfinal auf SEAT Volley Näfels eine unvergleichlich heiklere Aufgabe. Lausanne UC heisst der Gegner. In dieser best of 5 Serie ist Näfels als Qualifikationssieger zwar favorisiert, aber auch LUC hat hohe Saisonziele. „Wir haben Lust dieses Jahr mehr zu erreichen als letztes Jahr“, sagte Lausannes Trainer Michel Bolle zu Beginn der laufenden Saison. Vor einem Jahr begegneten sich die beiden Teams im Spiel um Platz drei, damals mit dem besseren Ende für Näfels. Dass Lausanne mehr will beweist auch der jüngste Zuzug. Im Januar, kurz vor Ablauf der Transferfrist, engagierte LUC mit dem Kasachen Denis Zhukov einen starken Annahmespieler, der an der WM 2006 in Japan im Einsatz stand.

 

Dramatischer Höhepunkt

 

In den bisherigen Saisonspielen besiegte Näfels Lausanne UC immer. Allerdings war nur das Saison-Eröffnungsspiel in Näfels eine eindeutige Angelegenheit. Die Spiele in Lausanne in der Meisterschaft und im Cup-Halbfinal waren hart umkämpft. LUC war sehr nahe daran Näfels zu besiegen. Am Ende fehlten dem Studenten-Team aus Lausanne aber die Überzeugung und der unabdingbare Siegeswille. Die Glarner ihrerseits überzeugten phasenweise in diesen Partien aber wirklich nicht. Einiges – vor allem im Angriff – passte nicht. Doch dank Kampfgeist und Klasse bei den Big Points gelang es Näfels, diese Spiele doch für sich zu entschieden. Den Höhepunkt an Dramatik in der Geschichte der Begegnungen zwischen Näfels und LUC erlebten die Zuschauer im März 2005 im ersten Playoff Final-Spiel. Lausanne führte in Glarus 2:0 und 24:21 im dritten Satz. LUC vergab die drei Matchbälle und ging am Ende nach dem 15:17 verlorenen Tie Break als Verlierer vom Feld; grenzenloser Jubel bei Rafa und Co. und tief hängende Köpfe bei Lausanne.

 

Emoción

 

Viel deutet darauf hin, dass Näfels dieses Jahr wieder ein ernstes Wörtchen bei der Vergabe der Titel in Meisterschaft und Cup mitreden kann. SEAT Volley Näfels hat nach dem Taucher in der letzten Saison heuer ein völlig neues Gesicht bekommen. Es ist den Verantwortlichen gelungen ein Team zu formen, welches überzeugt. Grosse Namen und absolute Stars gibt es keine, stattdessen steht Teamwork im Mittelpunkt. Dass Näfels seit Jahren an der Spitze des nationalen Volleyballs steht ist der kontinuierlichen Arbeit des Vorstandes, des Trainers und vor allem auch der Grosszügigkeit der Sponsoren zu verdanken. Mit Namensponsor SEAT steht ein Partner an der Seite, der perfekt zum Verein passt. „Willkommen in der Welt von Auto Emoción“, heisst es bei SEAT - „Emoción leben“, lautet aber auch das Motto der Spieler von SEAT Volley Näfels. Wirft man einen Blick auf das kommende Meisterschaftsfinale, dann tönt das in der SEAT-Sprache verheissungsvoll. Das Team um Captain Rafa ist heiss auf Erfolg, genau so wie die sportiven Rennmaschinen von SEAT.

 

Perfektes Tuning

 

Wie beim SEAT Leon kann man mit dem Team dieses Jahr Sport und Emotionen geniessen. Das Temperament eines Marcus Osias mag mit jedem SEAT Cupra mithalten. Das Team kämpft - wenn es hart auf hart geht - wie ein Leon oder eben wahrer Löwe. Für die Gegner wird es schwierig sein, die von den Näfelsern besetzte Burg - die Alhambra - zu stürmen. Mit dem Alhambra verspricht SEAT Spass am Wettkampf, gleiches beteuern auch die erfolgshungrigen Spieler von Näfels. Keiner der neuen Spieler von Näfels hat bisher je einen nationalen Titel gewinnen können. Dies wollen sie ändern, am liebsten gleich im Doppelpack mit Meisterschaft und Cup. Und dann gibt es da noch einen Erfolgsgaranten bei SEAT Volley Näfels: Trainer Serramalera hat in den letzten Wochen bewiesen, dass er sein Team perfekt auf heikle Aufgaben tunen kann. Was für SEAT mit seiner Formula Racing FR Serie gilt, trifft auch für Bär, Büschi, Sutter, Werner und Co zu: Gesteigerte Leistung, die das Adrenalin fliessen lässt, keine Kompromisse, nur die Kraft und das Ergebnis zählen.

 

Playoff-Halbfinal Best-of-5: SEAT Volley Näfels –Lausanne UC

 

Samstag, 3. Februar 2006, 18:00, SGU linth-arena Näfels

1. SR: Schiemenz Volker

2. SR: Christoffel Patrick