Freitag, 27. Oktober 2006; 09:22
Allgemein

SEAT Volley Näfels vor einer Doppelrunde gegen die Ostschweizer

Von: Rolando K. Küng

Mit dem ungeschlagenen TV Amriswil ziert Näfels’ Erzrivale die Tabellenspitze in der noch jungen NL-A Saison. Allerdings gilt es festzustellen, dass die Thurgauer bisher noch nicht gegen die Spitzenteams gespielt haben und trotzdem in jedem Match mindestens einen Satz abgegeben haben. Der Sieg gegen Münsingen musste sogar nach einem 2:0 Satzrückstand noch sehr hart erkämpft werden. SEAT Volley Näfels hingegen trifft mit dem Meisterschaftsfinalisten auf das letzte Spitzenteam und steht mit zwei Siegen und einer Niederlage zu Buche.

 

SEAT Volley Näfels trifft mit seiner neuen Mannschaft im Thurgau auf ein ebenfalls stark verändertes Team. Am Supercup in Lausanne gewannen die Glarner mit 2:1, wobei ein Kurzspiel über zwei Gewinnsätze nicht die selbe Aussagekraft besitzt wie ein Spiel über die volle Länge. Schwächer als letztes Jahr sind die Oberthurgauer aber bestimmt nicht. Den Abgängen von Cuko, Grabowski und Wälchli stehen die Zuzüge der beiden Serben Stoikovic und Karic in Annahme und Aussenangriff sowie dem Tschechen Zvolanek im Diagonalangriff gegenüber. Damit hält sich der TVA zum ersten Mal drei richtige Ausländer. Thomas Hansmann, TVA-Vorstandsmitglied erklärt: “Schweizer Spieler sind sehr gefragt und deshalb nur schwer erhältlich. Spieler aus unserer Region, auch ennet der Grenze, zählen wir zu den einheimischen Spielern.