SEAT Volley Näfels startet zum zweiten Spiel der Play-off-Halbfinals in Amriswil
Durch die unerwartete Startniederlage befindet sich Titelverteidiger SEAT Volley Näfels nun bereits unter Zugzwang. Mit einer klaren Steigerung gegenüber der Vorstellung vom Sonntag liegt aber ein Auswärtssieg durchaus im Bereich des Möglichen.
Captain Roman Landolt sagte nach der Niederlage am Sonntag: "Es ist vielleicht die alte Leier... in dieser Saison ist es sehr schwer, wir haben einfach keine Kontinuität, weder im Training noch bei den Spielen. Guerra und Talmon-Gros sind verletzt und so musste am Sonntag auch ich spielen, obwohl ich nur wenig mit dem Team trainieren kann. Das dürfte einfach nicht sein. So steht selbst in dieser wichtigen Phase immer ein Team auf dem Feld, das nicht dem Kern der Mannschaft entspricht."
In der Tat plagt die erste Mannschaft des Näfelser Volleyballclubs grösste Verletzungssorgen seit Beginn der Saison. Aber der Glarner Traditionsklub mit seiner langen Erfolgsgeschichte hat bestimmt genug Substanz um auch in dieser scheinbar ausweglosen Situation noch durch ein Hintertürchen den Weg zum Erfolg zurück zu finden. Die Spieler waren auf jeden Fall richtig sauer nach dem Spiel und aus dieser Stimmung heraus dürfte es nicht allzu schwer sein eine Trotzreaktion zu erzeugen. Jetzt erst recht, muss also das Moto sein für das zweite Spiel und es wäre ja nicht das erste Mal dass die Glarner in Amriswil die Halle als Sieger verlassen. So darf also durchaus ein spannendes Spiel erwartet werden mit einer diesmal homogeneren Mannschaft von SEAT Volley Näfels.


























































































