SEAT Volley Näfels lud zum Sponsorenanlass
Obwohl wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise das Umfeld schwierig ist, stellt Seat Volley Näfels auch dieses Jahr wieder eine schlagkräftige Mannschaft. Ermöglicht haben dies die Sponsoren, welche für den grossen Teil der Einnahmen sorgen.
Den Verantwortlichen von SEAT Volley Näfels ist es gelungen, für die Saison 2009/2010 eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. So sieht es zumindest kurz vor Abschluss der Hinspiele der Qualifikationsrunde und nach den beiden Siegen gegen Lausanne und Chênois aus. Dabei stand der Verein Ende Januar, nachdem zum zweiten Mal in Folge der Sprung in den Play-off Halbfinal verpasst wurde, vor einer schwierigen Situation, ja schon fast vor einem Scherbenhaufen. Präsident Görauch machte sich damals grosse Sorgen um die Zukunft: „Solch sportliche Misserfolge können wir uns nicht leisten. Damit wird es unglaublich schwer, die Leute und Sponsoren zu überzeugen." Hinzu kam, dass sich Gründungsmitglied Bruno Müller nach 28 Jahren aus dem Vorstand zurückzog und deshalb ein Nachfolger für Sponsoring und Marketing gesucht werden musste.
Glarnerland macht’s möglich
Mit Alain Pavin konnte diese Schlüsselposition wieder besetzt werden. Zusammen mit seinen Vorstandskollegen machte er sich auf, Näfels‘ Volleyballzukunft zu sichern. Alle Verträge mit den Sponsoren galt es zu erneuern. Die Ausgangslage war sehr bescheiden. Als man im Frühjahr die neue Saisonplanung startete, waren erst wenige tausend Franken zugesichert. Namensponsor SEAT, aber auch ein Grossteil der anderen Sponsoren reagierten jedoch positiv auf die Anfragen aus Näfels. Die Glarner Industrie und das Glarner Gewerbe stehen weiterhin hinter dem Volleyballclub aus Näfels und sind bereit, Spitzenvolleyball im Glarnerland zu ermöglichen. Finanzchef Peter Kundert bilanziert: „Jetzt, nachdem die Saison schon gestartet ist, können wir ein positives Fazit ziehen. Wir sind auf dem besten Weg, unsere gesteckten Ziele im Sponsoring zu erreichen. Da wir im Voraus nicht wussten, wie die Unterstützung sein würde, haben wir beim Zusammenstellen der Mannschaft defensiv gehandelt. So ist beispielsweise das Engagement von Spielertrainer Polak finanziell günstiger, übernimmt er doch die Funktionen von Trainer und Spieler.“ Der Verein ist aber weiterhin auf der Suche nach zusätzlichen Gönnern. Noch ist das Potenzial nicht ausgeschöpft, Auf den Hosen der Spieler ist noch ein Fleckchen frei, auf welchem jemand zeigen könnte, dass auch er ein Volleyballanhänger ist.
Dank an die Sponsoren
Egal ob günstig oder nicht, ohne Sponsoren lässt sich heute keine Spitzenmannschaft in der höchsten Spielklasse zusammenstellen, schon gar nicht in einer Randsportart. Dies ist auch in Näfels nicht anders, wo rund siebzig Prozent der Gelder von den Sponsoren stammen. Heute unterstützen fast 200 Sponsoren von Bilten bis Braunwald und Elm den Erfolgsklub aus Näfels. Erfreulich aus Sicht des Vereins ist, dass mit Haupt- und Namenssponsor SEAT, aber auch mit den Co-Sponsoren Verträge ausgehandelt werden konnten, die mindestens zwei Jahre laufen. Entsprechend hat sich die Vereinsleitung entschieden, auch sportlich einen Zweijahresplan zu verfolgen und Ziele mit einem längeren Horizont zu verfolgen. So heisst das primäre Ziel in diesem Jahr nicht Titelgewinn.
Um sich bei den Sponsoren zu bedanken, lud Seat Volley Näfels seine Geldgeber erstmals zu einem Sponsorenanlass mit Nachtessen in der lintharena ein. Dieser Anlass soll in Zukunft zur Tradition werden und fixer Bestandteil des Jahresprogramms sein. Klaus Görauch bedankte sich bei allen für die Unterstützung in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit. Er freute sich besonders, dass neben den vielen bestandenen Geldgebern auch neue Sponsoren gefunden werden konnten. Daneben nutzte Teammanager Ruedi Gygli die Chance, die Spieler einzeln vorzustellen. Und für einmal bekamen die Gäste von den Spielern nicht nur Volleyball-Leckerbissen serviert, nein, diesmal servierten sie, teilweise bekleidet mit einer eleganten Schürze, den Dessert.



























































































