SEAT Volley Näfels empfängt den CS Chênois zum Spitzenkampf
Punktgleich an der Spitze treffen die Erzrivalen am Samstag im sgu aufeinander. Seit der Saison 95/96 hiess der Meister im Herren-Volleyball entweder Chênois oder Näfels, wobei die Glarner mit 7:4 Titeln zu Buche stehen und damit noch deutlicher überlegen waren als die Genfer. Blickt man jedoch lediglich einmal auf das letzte Spiel zurück, gab es da eine klare 3:0 Niederlage gegen die Rhonestädter.
Zuvor hatten die Glarner zwar den Supercup gewonnen und starteten deshalb auch als leichter Favorit ins Spiel in Genf. Was dort aber folgte war schlicht eine Null-Nummer in jeder Beziehung. Kann ja mal passieren und vor allem jetzt zu Beginn der Meisterschaft, sagte sich wohl mancher. Genau den selben Ausrutscher verzeichneten die Genfer nur gerade eine Woche später in Lausanne, wo sie von LUC ebenso diskussionslos an die Wand gespielt wurden, wie sie dies mit der Mannschaft um Captain Rafa getan hatten. Was kann man aus dieser Tatsache für Schlüsse ziehen?
Ein Ausrutscher sei erlaubt
Eine Niederlage gegen den Meister der letzten Spielsaison liegt durchaus drin. Zweimal gegen sie zu verlieren, wäre aber bestimmt sehr schmerzhaft für die Näfelser, zumal sie sich ja gegen den einzigen Chênois-Bezwinger Lausanne UC in beiden Spielen keine Blösse gaben und diese gewannen. Wenn man den Spielern zuhört, dann wollen sie die Revanche für die klare Pleite in Genf und zwar nicht nur resultatmässig, sondern vor allem von der Spielqualität her.
Gute Saison für beide Teams
Beiden Mannschaften ist im übrigen bisher aber eine sehr gute Saison gelungen. Lediglich zwei Verlustsätze beklagt SEAT Volley Näfels mehr auf seinem Konto und ziert nur deshalb nicht die Tabellenspitze. Spielen beide Teams in den folgenden Spielen weiterhin ähnlich konstant, könnte dem Samstag-Spiel schon eine recht kapitale Bedeutung zukommen. Wer es gewinnt ist alleiniger Tabellenführer und kann sich sehr gute Chancen ausrechnen die Qualifikationsrunde als Sieger zu beenden. Dies wiederum bedeutet, für den Rest der Play-off-Spiele immer den Heimvorteil im eventuell entscheidenden Spiel zu geniessen. Wieviel dies tatsächlich wert ist weiss nicht nur Näfels sehr genau, sondern auch die Romands können davon ein Liedlein singen. Sieht man mal von der absolut dominanten letzten Saison ab, bei der Chênois schlicht alles gewann, was es zu gewinnen gab und es ohnehin nicht auf einen Heimvorteil ankam, hat dieser schon oft eine grosse Rolle gespielt und war das Zünglein an der Waage. So zum Beispiel im Frühjahr 01 als man die Finalserie gegen eben dieses Chênois erst im fünften Spiel zuhause nach sehr spannendem Spiel und den 1500 Zuschauern als siebtem Mann auf dem Feld für sich entscheiden konnte. Aus dieser Zeit verbleibt aber lediglich Manager Gygli und Betreuer Lütschg, die damaligen Spieler hat es längst in die weite Welt hinausgetragen.
Dritan Cuko ist zurück
Nach ausgheilter Verletzung ist der albanische Diagonalangreifer seinen Teamgefährten (ehemals TV Amriswil) Libero Wälchli und Aussenangreifer Grabowski nach Genf gefolgt. Wie stark der Altstar aber noch ist, wird sich zeigen. Auf jeden Fall zu beachten gilt es aber vor allem Grün und Frohlich sowie den jungen Deutschen Aljoscha Grabowski. Obwohl doch weit weniger stark als noch im Frühling, stellen die Genfer eine sehr gute Mannschaft und es ist ihnen ein Sieg gegen die Serramalera-Boys auch jetzt wieder zuzutrauen. Vieles wird aber anders sein als noch vor sechs Wochen, das bestätigt einem der Trainingsfleiss und die Entschlossenheit bei einem Blick in eines der vielen Trainings. “Wir haben unsere Lehren gezogen



























































































