SEAT Volley Näfels bestätigt Aufwärtstrend
SEAT Volley Näfels - TV Amriswil 3:1 (25:17, 25:22, 20:25, 25:18) Das Näfelser Volleyballteam bestätigt die gezeigte Leistung vom letzten Mittwoch in Amriswil, ist gesamthaft gesehen die effizientere Mannschaft mit dem grösseren Siegeswillen und landet verdient den ersten Heimsieg in dieser best-of-five-Serie. Damit liegen die Glarner als Titelverteidiger mit 2:1 Siegen vorn und Gegner TV Amriswil kommt nun seinserseits in Zugzwang.
Mit einer feinen Mannschaftsleistung schwingen die Glarner Gastgeber obenaus und zwingen nun die Thurgauer des TV Amriswil, mit dem Rücken zur Wand, am nächsten Mittwoch im vierten und vielleicht bereits entscheidenden Spiel, alles zu geben. Dass dazu die Blauen aber absolut im Stand sind, haben sie im dritten Satz gezeigt, welchen sie ebenso klar gewannen wie Näfels die andern drei. In einer Serie zwischen diesen beiden Kontrahenten kann immer alles passieren und der TV Amriswil ist bekannt dafür, sich nie geschlagen zu geben und immer bis zum Schluss alles zu versuchen um das Ding doch noch auf seine Seite zu drehen.
Ausgeglichenes Spiel zu Beginn
Bedingt durch die Verletzung von Talmon-Gros und Jamelão war Näfels’ Aufstellung von Anfang an gegeben. Trainer Serramalera setzte in der Mitte auf bewährte Kräfte (Landolt und Gabathuler) in der Annahme auf das Beste was ihm zur Zeit zur Verfügung steht (Rafa als Libero, Andi Sutter und Guerra) und im Diagonalangriff Jan Schnider. Dieser machte mit seinem heutigen Einsatz den emotionslosen, matten Auftritt vom letzten Sonntag vergessen. Nach der heutigen Leistung darf man also annehmen, dass sein wirkungsloses Spiel in der ersten Begegnung ein Ausrutscher war und dieser sei ihm somit verziehen. Weder den Gelben noch den Blauen gelang es nach Spielbeginn, mehr als zwei Punkte Vorsprung zu erspielen, wobei die Thurgauer auffallend viele Servicefehler machten. Nach dem zweiten technischen time-out (16:14) unterlief Diagonalspieler Cuko ein Angriffsfehler und hier riss der Faden im Spiel der Amriswiler. Bis zum Satzende gelangen ihnen gerade noch drei weitere Punkte. Ganz anders das Näfelser Spiel, welches nun lief wie am Schnürchen. Die Basis dazu bildeten die stabilen Annahmen aller drei Annahmespieler dank welchen Passeur Guiga seine Angreifer fast nach Belieben einsetzen konnte. Bei den Gegenangriffen zeichnete sich auch das gute Blockspiel aus und ausserdem gelang Roman Landolt eine Serie seiner berühmt-berüchtigten Servicefloats welche die gegnerische Annahme in diesem Moment vor grössere Probleme stellte. Den Satzball verwertete Philipp Gabathuler mit einem Angriff in der Mitte.
Näfels im 2. Satz mental stärker
Trotz anfänglichem Rückstand im zweiten Durchgang schwangen die Glarner auch in diesem Durchgang obenaus. Dabei lagen sie mit bis zu vier Punkten im Hintertreffen, fanden aber dank viel “emocíon



























































































