Freitag, 10. März 2006; 20:40
Allgemein

SEAT Volley Näfels beendet die Saison als Dritter und holt damit Bronze

Von: Rolando K. Küng, Lausanne

LUC - SEAT Volley Näfels 0:3 (18:25, 21:25, 18:25) Versöhnlicher Abschluss der Volleyballsaison 05-06 mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Am Ende eines überraschend klaren Spiels schwangen die Serramalera-Boys auch diesmal gegen LUC obenauf. Näfels spielte befreit und ohne Druck auf. Dabei zeigten sie noch einmal ihr bestes Volleyball, dominierten den Gegner klar und liessen nie Zweifel aufkommen über den Ausgang dieses Spiels und damit der Serie um den Gewinn von Bronze. Nach dem Spiel wurde Captain Roman Landolt offiziell verabschiedet.

Der letzte Auftritt der Mannschaft in dieser Formation war noch einmal ein voller Erfolg. Völlig befreit und ohne sich unnötig unter Druck zu setzen zeigten sämtliche Näfelser Akteure noch einmal ihr bestes Volleyball. Es war eine Augenweide. Schade eigentlich, dass dieses letzte Spiel so weit vom glarnerischen sgu entfernt ausgetragen werden musste. Es hätte die Fans entschädigt für viele mässige oder gar schwache Spiele, welche das Team um Captain Roman Landolt umständehalber oder manchmal auch mangels der nötigen Einstellung, dem Publikum zumutete. Heute aber, an den Gestaden des Genfersees war dies alles vergessen. Tabula rasa war es, was man heute machen wollte. Sich in Schönheit verabschieden mit einer tadellosen Leistung und als homogene Mannschaft. Unter den gegebenen Umständen das Beste herausholen und zwar nicht irgendwie, sondern mit einem sehr gefälligen Auftritt ohne Fehl und Tadel.

Fehlerfreies Spiel

Sämtliche Komponenten des Spiels funktionierten von Anfang an wie am Schnürchen. Trainer Serramalera spielte mit folgender Aufstellung: Landolt und Jamelão in der Mitte, Guiga als Passeur, Rafa als Libero, Schnider im Diagonalangriff und Guerra und Andi Sutter in Annahme und Aussenangriff. In dieser Zusammensetzung wurde auch durchgespielt mit Ausnahme des "Nostalgie-Wechsels" kurz vor Ende des dritten Satzes als der abtretende Captain durch Roman Sutter ersetzt wurde. Dies eine nette Geste des Trainers, welche Landolt eine Welle von Sympathie mit standing Ovations eintrug und nun bestimmt dafür verantwortlich ist, dass ihm wenigstens sein Abschied noch etwas schwerer fällt. “Nach acht Jahren Spitzenvolleyball fühle ich mich im Moment etwas komisch, es ist schwierig zu begreifen, dass nun wirklich Schluss sein soll,

SEAT Volley Näfels nach dem Gewinn der Bronzemedaille mit Captain Roman Landolt...., zum letzten Mal der Grösste!