Schweizermeisterschaft NLA: SWICA Volley Münsingen vs SEAT Volley Näfels 3:1 (25:19, 25:21, 32:34, 25:22)
Gegen den VBC Münsingen gelang SEAT Volley Näfels spielerisch zwar eine Leistungssteigerung zum letzten Spiel, aber zu einem Sieg reichte diese erneut nicht. Während fast des gesamten Spiels kam der zweite Passeur Marco Gygli zum Einsatz und dieser löste seine Aufgabe durchaus gut. Das entscheidende Manko im Spiel der Näfelser sind nach wie vor die ungenügenden Annahmen. Auf dieser Leistung muss nun, wenn auch ohne Sieg, für das Cupspiel gegen Sursee aufgebaut werden.
Bild: mü-Captain Andy Sutter erhält weitere wertvolle Informationen von Trainer Bolle
Eines werden die beiden Teams aber auf jeden Fall ab 14.30 Uhr im sgu gemeinsam haben. Beide verloren ihr gestriges Meisterschaftsspiel, wobei die Luzerner es immerhin mit Tabellenleader Lausanne UC zu tun hatten. Aber so besteht wenigstens im Bezug auf das Erfolgserlebnis Chancengleichheit und dazu kommt noch, dass die Glarner mit den Innerschweizern noch die Rechnung der Meisterschaftsniederlage vor einer Woche offen haben.
Mit zuwenig Druck beim Service und viel zu unpräzisen Annahmen gelang es dem Team unter Michel Bolle nicht, den Bernern Paroli zu bieten. Das Resultat war ein 0:2 Satzrückstand sehr zur Freude der lautstarken einheimischen Fans. Wenigstens gelang aber im dritten Durchgang eine deutliche Leistungssteigerung. Mittelblocker Roman Sutter kam anstelle von Büschi und es gelang ihm auf Anhieb frischen Wind und mehr Sicherheit ins Spiel zu bringen. Am Ende des längsten gespielten Satzes der Näfelser in dieser Saison brachten sie diesen ins Trockene. Die Antwort der Gerson-Truppe auf diesen Satzverlust folgte jedoch sofort und wenn er auch eher knapp gewonnen wurde, die Münsinger waren die gesamthaft bessere Mannschaft und haben ein gutes Spiel gezeigt.
Positive Stimmung trotz Niederlage
“Trotz der Niederlage hat man die positiven Auswirkungen unserer diversen Gespräche gesehen, welche wir Anfang Woche geführt haben,” meinte ein eher gedämpft optimistischer Manager Ruedi Gygli nach dem Spiel. Die Stimmung sei sowohl während des Spiels wie auch nach der Niederlage weit besser gewesen als noch vor einer Woche. “Unser grosses Manko ist beim Service, beim Block und in der Annahme,” stellte Gygli fest. Und wer das Volleyballspiel etwas kennt, weiss dass genau dies die entscheidenden Fundamente sind in diesem Sport.
Ende der Negativserie scheint in Sicht
Sicher ist aber trotz allem, dass das gesamte Spiel des aktuellen Meisters auch plötzlich wieder auf eine ganz andere Ebene kommen kann. Man hat ja auch von diesem Team schon sehr gute Spiele gesehen in dieser Saison und zum Beispiel Münsingen zweimal ganz klar besiegt. Damals trat das Team um Captain Andy Sutter mit einem riesigen Selbstvertrauen und noch mehr Hunger auf den Sieg auf. So kann man also dem Team nach wie vor zutrauen, dass mit einem Erfolgserlebnis, sprich mit einem Sieg im Cup gegen Sursee plötzlich auch das Selbstvertrauen wieder da sein kann. Aus den letzten sieben Spielen schauten sechs Niederlagen und ein äusserst knapper Sieg gegen Aufsteiger Martigny heraus. Aber genauso wie nach der Startserie mit 3:0 Siegen en masse, die Chance mit jedem Spiel stieg, dass die Serie zu ihrem Ende kommt, eben so ist nun der Zeitpunkt gekommen, diese Negativserie abzuschliessen.
Schlossmatte, Münsingen – 300 Zuschauer – Spieldauer 95 Minuten. SR Tarek El Assad und Patrick Christoffel
08-Dec-2007
SWICA Volley Münsingen – SEAT Volley Näfels 3:1 (25:19, 25:21, 32:34, 25:22
SWICA Volley Münsingen: Reinmann (Passeur), Trachsel (Captain), Wyder (Libero) Weingart, Bricio, Augsburger, Fölmli, Guerra, Bonaria, Trainer Marc Gerson
SEAT Volley Näfels: Bedrac (Passeur), Andy Sutter (Captain), Werner (Libero), Roman Sutter, Gygli, Büschi, Brander, Miller, Joelson, Vinicius, Suter, Trainer: Michel Bolle



























































































