Schweizermeisterschaft NLA: Lausanne UC vs SEAT Volley Näfels 3:0 (25:16, 25:20, 25:19)
Zum Abschluss der Quali-Runde setzte es gegen den Leader Lausanne UC die durchaus erwartete Niederlage, die sechste in Folge, ab. Damit verbleibt SEAT Volley Näfels auf dem 6. Rang in der Tabelle. Trainer Benne hat verschiedene Positionswechsel vorgenommen zur Gewinnung weiterer Erkenntnisse und am Pass ist Ivan Bedrac zurück.
Bild: rkk-Trainer Benne versucht das Team nun wieder gutes Volleyball spielen zu lassen
Niemand hat wirklich erwartet, dass die in letzter Zeit arg gebeutelten Spieler von SEAT Volley Näfels das letzte Spiel der Quali-Runde für die Play-off-Viertelsfinale noch gewinnen könnten. Wohl alle hatten auch das im Moment viel wichtigere Cup-Spiel von heute Sonntag im Kopf. Das Team hat gut daran getan, wertvolle Kräfte zu sparen aber trotzdem mit viel gutem Willen versucht, die taktischen Veränderungen des Trainers zu üben und umzusetzen. Dass dabei nach so kurzer Zeit noch bei weitem nicht alles klappte und dies gegen einen Gegner welcher aus vollen Rohren spielte, ist durchaus verständlich. Trainer Benne zeigt sich aber über die Leistung durchaus zufrieden. “Wir haben einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Die Jungs haben alles versucht, das taktische Konzept umzusetzen.” Und schliesslich sei das ja so einfach auch nicht in den paar Tagen derart viele Umstellungen gleich perfekt auf das Spielfeld zu zaubern.
Erwartungsgemäss kein gutes Spiel
In allen drei Sätzen haben die Näfelser schlecht begonnen und lagen schnell ein paar Punkte zurück, wobei man merkte, dass eigentlich keiner so richtig auf die Resultattafel schaute. Vielmehr waren alle Spieler voll damit beschäftigt, sich auf die Umsetzung der neuen Taktik einzustellen. Trainer Benne liess alle Spieler schon beim Service voll draufhauen. Er wollte dieses Element testen ohne dass beim eventuellen Fehler strafende Blicke übers Spielfeld geflogen wären. Ausserdem testete er Vinicius auf der Diagonalposition anstelle von Joelson. Manager Gygli war einmal mehr nicht angetan von seiner Leistung. “Für einen derart erfahrenen Spieler ist es für mich schon verwunderlich, dass er manchmal so schlecht spielt.” Sie hätten heute gesamthaft sicher kein gutes Spiel gezeigt, aber er habe das auch nicht erwartet. Und so findet für SEAT Volley Näfels die erste Phase der diesjährigen Meisterschaft ihren Abschluss nach einer noch nie dagewesenen Schwächeperiode. Aus 14 Spielen resultierten vier klare 3:0 Siege zu Beginn und nachher gerade noch ein knapper 3:2 Heimsieg gegen Aufsteiger Martigny. Dagegen stehen zwei knappe 2:3 Niederlagen, drei Spiele mit 0:3 und gar vier Spiele mit 1:3 Pleiten. Insgesamt also neun verlorene Spiele und damit der ungewohnte sechste Platz in der Tabelle.
Lausanne-Dorigny – 300 Zuschauer – Spieldauer 69 Minuten.
SR1: Christian Wolf
SR2: Gilles Seydoux
12-Jan-2008 | Lausanne UC - SEAT Volley Näfels 3:0 (25:16, 25:20, 25:19) |
SEAT Volley Näfels: Gygli und Bedrac (Passeur), Andy Sutter (Captain), Werner (Libero), Roman Sutter, Büschi, Brander, Miller, Joelson, Vinicius Trainer: Edwin Benne
Lausanne UC: Hominal (Passeur), Wiacek, (Captain), Wälchli (Libero), Heyer, Froesch, Kusio, Günthör, Chevallier, Carere, Raffaelli, Hakala, Trainer: Carl McGown



























































































