Playoff-Halbfinal Spiel Nr. 4: LUC vs SEAT Volley Näfels
Wer kann mit Druck besser umgehen? Dies ist in der sehr spannenden Playoff-Halbfinal-Serie ab sofort die zentrale Frage. Spielerisch sind sich die beiden Teams mittlerweile ebenbürtig, zu gut kennen sie sich gegenseitig. Der mentalen Vorbereitung kommt nun eine gigantische Bedeutung zu. Die Näfelser Volleyballer müssen sich in diesem Bereich durchsetzen, wollen sie das Ticket für den Final.
Die diesjährige Meisterschaft brachte schon einige Überraschungen. Die Grösste war wohl das Ausscheiden von Chênois gegen Sursee. Vielleicht erlagen auch die Genfer dem grossen Irrtum, die Luzerner zu unterschätzen und der Preis den sie dafür zahlen ist hoch. Der TV Amriswil seinerseits, liess aber gegen den VBC Sursee überhaupt nichts anbrennen und fegte die Emporkömmlinge mit 3:0 Siegen ins kleine Final. So kommen die Thurgauer nun zu einem Unterbruch von sage und schreibe drei Wochen. Und dies mitten in der Saison. Aber da sie mit dem Cupfinal nichts mehr zu tun haben und dies wäre vielleicht die zweite grosse Überraschung, kommen sie nun zu dieser (unfreiwilligen?) Pause. Klar, dass für die Thurgauer die Niederlage im Swiss Cup ganz und gar nicht eingeplant war, aber Lugano erwischte sie auf dem linken Fuss.
Eine solche Serie ist gut für das Volleyball
Etwa genau so wie LUC die Serramalera-Boys vor einer Woche in Lausanne erwischte aber mit einem sehr gewichtigen Unterschied: diese Niederlage hat keinerlei gravierende Konsequenzen. Einzig und allein die, dass die Serie noch nicht entschieden ist, aber für den Volleyballsport ist eine hart umkämpfte Serie allemal besser. Gut möglich, dass sich die Waadtländer Studenten auch im nächsten Spiel wieder durchsetzen können. Eine Prognose wagt wohl nach dem Samstags-Krimi niemand mehr ernsthaft. Klar merkt man im Gespräch mit den Spielern die Entschlossenheit, diese Serie im vierten Spiel zu beenden, aber da steht wohl eher der Wunsch als die absolute Gewissheit. “Auf Glück hoffen die Faulen, wir aber haben gearbeitet und wer arbeitet erntet das Ergebnis.



























































































