PAX Volley Cup: TV Amriswil freut sich auf SEAT Volley Näfels im Tellenfeld
Die Auslosung der Halbfinalpaarungen hat für SEAT Volley Näfels das Worst-Case-Szenario ergeben. Nicht genug gegen die stärkste Mannschaft der Liga spielen zu müssen, aber auch noch auswärts im Thurgau, dies das harte Los für die Näfelser Volleyballer.
Das Spiel steigt am Tag nach dem Abschluss der Quali-Runde der NLA. Da bekommt es SEAT Volley Näfels ebenfalls mit Ostschweizern zu tun. Wenn Andwil-Arnegg ein leichter Gegner ist in der Meisterschaft, so sind die Nachbarn der Fürstenländer aus Amriswil der umso schwerere Gegner. Rendez-vous also im Tellenfeld am Sonntag 11. Januar 2009 zum Spiel um den Einzug ins Finale des PAX Volley Cups vom Samstag, 21. Februar 09 in der Wankdorfhalle in Bern.
Kleine Wunder geschehen immer wieder und sind gerade im Sport keine Seltenheit. Oder erinnert sich noch jemand an den Viertelfinal des letztjährigen PAX Volley Cups in Glarus? Da spielte SEAT Volley Näfels als Aussenseiter gegen die damals zweitbeste Mannschaft der NLA, also als totaler Underdog. Eine Woche zuvor kassierten die Näfelser Volleyballer eine sehr schmerzliche Niederlage gegen den TV Amriswil in der Meisterschaft. Doch wer da auf einen erneuten Sieg der Thurgauer gewettet hatte, verlor alles. Denn im besten Spiel der ganzen Saison setzte SEAT Volley Näfels die Blauen aus Amriswil schachmatt und zog zur riesigen Enttäuschung der Favoriten an ihrer Stelle in den Cupfinal nach Bern. So gesehen hat also der TV Amriswil schon noch eine grosse Rechnung offen mit den Glarnern.
Doch gerade der bisherige Verlauf der Meisterschaft hat gezeigt, dass SEAT Volley Näfels durch die vielen nicht genutzten Chancen mögliche Siege vergeben hat. Spielerisch können die Volleyballer in den Reihen des Näfelser Traditionsvereins durchaus mit dem Gegner aus der Ostschweiz mithalten. Aber immer wenn es wirklich darum ging ein Spiel gewinnen zu müssen, zeigten die Leistungsträger Nerven. In diesem Halbfinalspiel wird aber alles anders. Denn eine Nicht-Qualifikation für den Cupfinal käme für die Thurgauer einer riesengrossen Katastrophe gleich. Und am selben Gegner (wie schon so oft zuvor) zu scheitern wäre schlicht ein kleiner Weltuntergang. So dürfte also der Druck nicht eben gering sein an diesem Sonntag in der Tellenfeldhalle. Und wer also undbedingt gewinnen muss, ist eigentlich auch schon jetzt klar. Wer aber dann tatsächlich die Oberhand behält muss im Spiel ermittelt werden und dieses verspricht nicht nur ein "Full-house" und Spektakel mit Trommeln und Trompeten, sondern also auch Spannung pur und vielleicht, wer weiss, eine weitere Überraschung. Nur der Sport schreibt solche Geschichten und auf dieses neue Kapitel freut sich sicher jetzt schon jeder Volleyball-Fan. Fröhliche Weihnachten...



























































































