NLA: Intensive Vorbereitungsphase bis zu deren Abschluss mit dem Supercup
Unter Trainer Dalibor Polak absolviert die NLA-Mannschaft von SEAT Volley Näfels zur Zeit ein hartes Trainingsprogramm, nur unterbrochen von einigen Trainingsspielen. Der alljährlich in Lausanne stattfindende Supercup findet bereits in zwei Wochen statt.
Das Gros der Mannschaft ist mehrheitlich in Näfels und trainiert. Der grosse Abwesende ist zur Zeit noch Gustavo Meyer. Er weilt in Mexiko und zelebriert dort in einer Woche sein Hochzeitsfest mit seiner Verlobten Sarah Schmocker.
Die Mannschaft ist nun daran, sich die Basis in konditioneller Hinsicht für eine wiederum maximal acht Monate lange Saison zu holen. Durch den neuen Modus kann es heuer vorkommen, dass zwischen den Spielphasen längere Unterbrüche zu überbrücken sein werden. Es kommt ganz auf die Leistung jeder einzelnen Mannschaft an. Ganz bestimmt wird dies eine zusätzliche Herausforderung für Trainer und Spieler darstellen. Nur wem es gelingt, in den entscheidenden Phasen voll da zu sein, wird am Schluss im Playoff-Finale stehen und um den Titel kämpfen. Konkret geht es darum, die Anzahl Punkte zu holen um einen Rang zwischen 1-3 zu erreichen um so für die Finalrunde direkt qualifiziert zu sein. Ober aber man holt sich die Quali Mitte Januar in einer Best-of-three-Serie sozusagen als Minimalist in einer Zusatzschlaufe. Erst nachher geht es in vier Hin- und Rückspielen eigentlich wirklich darum, mindestens einer der ersten beiden Plätze zu belegen, um für den Titel eines Schweizer Meisters kämpfen zu können.
Werden die Letzten die Ersten sein?
Durch diese Formel nach welcher die Meisterschaft ausgetragen wird, kann sich eine Mannschaft durch die Quali durchmogeln um dann ab Januar mit entsprechender Verstärkung plötzlich als Spitzenteam aufzutreten. Die Regeln sind für alle gleich, bleibt also abzuwarten, wer sie sich zunutze macht. Auf jeden Fall ist kaum anzunehmen, dass wie in früheren Jahren bereits die ersten Spiele der neuen Meisterschaft schon grosse Aussagekraft über die wahren Stärkeverhältnisse haben werden. So gesehen kann also auch SEAT Volley Näfels seine Meisterschaft vorerst ohne grossen Druck angehen, umsomehr der Klub diese Saison zum ersten Mal seit langem keine Losung nach dem Gewinn von Titeln herausgegeben hat.
Ohne Druck aber mit viel Spielfreude und Lust
Diese Tatsache kann für die vielen neuen und zum Teil noch sehr jungen Spieler nur gut sein. Vom letztjährigen Kader stehen gerade mal noch vier Spieler in den Reihen der neuen Mannschaft. Ausserdem zeichnet mit Dalibor Polak erneut auch ein anderer Trainer verantwortlich für die Leistungen seines Teams und nicht nur das. Als Spielertrainer wird er auf der Position des Diagonalangreifers natürlich versuchen, ebenfalls starke Akzente zu setzen. So kann dem Team also ruhig etwas Zeit gegeben werden, damit sich die Einzelspieler zu einer Einheit zusammenschliessen. Trotzdem steckt genug Professionalität und Erfahrung in der neuen Mannschaft, dass man nicht wieder Niederlagenserien befürchten muss, wie das vor zwei Jahren der Fall war.
Vorbereitung im Entlebuch und in Tschechien
Morgen Samstag trägt SEAT Volley Näfels in Schüpfheim LU zwei Trainingsspiele aus und zwar gegen Volley Amriswil und Arbesbach aus Österreich. Am nächsten Wochenende geht es in die Heimat von Trainer Polak. In der Nähe von Liberec spielen die Näfelser gegen zwei Tschechische und ein Polnisches Team in einem Turnier, welches das ganze Wochenende dauert.
Und dann folgt der Supercup
Bereits am letzten September-Wochenende folgt, wie jedes Jahr zu dieser Zeit, der Supercup in Lausanne. Die Gruppeneinteilung ist zwar eher seltsam, weil nicht der Rangliste der letzten NLA-Meisterschaft entsprechend, aber wenn die Vorbereitung mit starken Gegnern für SEAT Volley Näfels im Vordergrund steht, haben die Organisatoren den Glarnern sogar einen Dienst erwiesen. Am Samstag 26.09. um 12.00 Uhr spielt Näfels gegen Volley Amriswil. Um 14.30 Uhr folgt das Spiel gegen Aufsteiger Laufenburg-Kaisten und zum Abschluss direkt anschliessend der Fight gegen den CS Chênois.
Je nach Klassierung in Gruppe A, spielt Näfels am Sonntag frühestens ab 09.00 Uhr um den siebten Platz und spätestens ab 15.00 Uhr im grossen Finale.
Durch die Gruppeneinteilung von Gruppe B mit Lausanne UC I und II, Münsingen und Lugano kann man davon ausgehen, dass eine Mannschaft für das Finale bereits gesetzt ist.
Misst man folglich sportlich diesem Event keine allzu grosse Bedeutung bei, kann er aber doch als sehr gute Trainingseinheit angesehen werden, welche dem Team helfen wird, sich weiter zu steigern.
Trotz Wirtschaftskrise und schwierigen Umständen darf man feststellen, dass der Klub weiterhin auf einem soliden Fundament steht und wirklich alles Mögliche getan hat, um auch dieses Jahr seinen treuen Zuschauern im sgu wieder gute Volleyballkost präsentieren zu können. Und je geringer die Erwartungen im Vorfeld, desto süsser die Überraschung bei unerwarteten Erfolgen.



























































































