Freitag, 6. Oktober 2006; 11:00
Allgemein

Näfelser Volleyballer sind heiss auf den Meisterschaftsstart

Von: Mit «Tonga», Marcos Osias und Guillermo Obeid sprach Rolando K. Küng

Nach dem ersten Erfolg vom letzten Wochenende im Supercup haben die Spieler von Seat Volley Näfels Blut geleckt und sind heiss auf weitere Titel. Im Interview mit der SO verraten Näfels' neue Ausländer, was sie sich vorgenommen haben.

Wie fühlen Sie sich nach dem Gewinn des Supercups?

«Tonga»: Es ist schön, einen Einsatz in einem neuen Land mit einem Sieg zu beginnen. Das gibt Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl.
Guillermo Obeid: Ich bin sehr glücklich und super motiviert.
Marcos Osias: Der Supercup-Sieg ist ein guter Anfang. Aber für mich stellt dies erst eine erste Stufe dar. Ich will noch mehr.

Wie beurteilen Sie das spielerische Niveau in der Schweiz?

«Tonga»: Es entspricht meinen Erwartungen. Allerdings sind wir bei Näfels zum jetzigen Zeitpunkt noch weit von unseren Möglichkeiten entfernt.
Marcos Osias: Im Moment gibt es wohl sechs Mannschaften, die sich auf einem Top-Level befinden. Man muss hier sicher alles geben, um etwas gewinnen zu können.
Guillermo Obeid: Unser Trainer hatte mich im Vorfeld sehr gut informiert. Deshalb haben sich meine Erwartungen ziemlich genau erfüllt.

Wie gefällt es Ihnen im Glarnerland?

«Tonga»: Ich habe mich gut akklimatisiert. Die Landschaft gefällt mir und Ennenda, unser Wohnort, auch.
Marcos Osias: Ich bin happy hier, es fehlt mir an nichts. Und der Klub macht einen professionellen Eindruck. Das ist eine gute Basis, um erfolgreich Volleyball spielen zu können.

Kein Heimweh?

«Tonga»: Bisher nicht. Hier zu spielen ist eine sehr gute Erfahrung und ab und zu erhalte ich ja auch Besuch aus der Heimat.
Guillermo Obeid: Da kann ich nur zustimmen. Das Klima innerhalb der Mannschaft ist sehr angenehm und erleichtert daher das Leben ungemein.
Marcos Osias: Stimmt, die Stimmung ist toll. Ich hoffe, dass ich mit meiner Art bei den Teamkollegen gut ankomme.

Wie gehen Sie mit dem Druck um, Favorit zu sein?

Guillermo Obeid: Wir müssen einfach von Spiel zu Spiel schauen und gut spielen. Dann stehen uns alle Türen offen.