Näfelser Volleyballer dank 3:0-Sieg weiterhin makellos
Seat Volley Näfels blieb auch in seinem vierten Meisterschaftsspiel ohne Satzverlust. So klar, wie es das 3:0 von gestern Abend gegen Münsingen aber vermuten lässt, waren die Kräfteverhältnisse jedoch nicht. Die Gäste hielten gut mit.
Titelverteidiger und Favorit Seat Volley Näfels wurde zu Beginn von Aussenseiter Münsingen überrascht. Die Berner starteten überzeugend. Der Dreipunkte-Vorsprung zum 5:2 war jedoch von kurzer Dauer. Näfels' Spieler blieben ruhig und übernahmen mehr und mehr das Spieldiktat. Zusammen mit den Durchhängern von Münsingen resultierte eine beruhigende Führung. Nach einer Service-Serie von Andy Sutter hiess es 18:13. Diesen Vorsprung verwaltete Näfels bis zum Satzende bei 25:21.
Rückkehrer Guerra setzte Akzente
Das attraktive und interessante Spiel mit Ups und Downs auf beiden Seiten fand seine Fortsetzung auch im zweiten Satz. Wie schon im ersten Satz hatten die Berner zu Beginn die Nase vorn. Der erste erfolgreiche Block von Näfels – ein herrlicher Dreier-Block – leitete die Wende ein. In Kürze verwandelte sich der 4:7-Rückstand in eine 10:7-Führung..
Die Gäste aus Münsingen bekundeten weiterhin Mühe mit den Annahmen. Doch nach dem zweiten technischen Time-out fanden die Berner überraschend zurück ins Spiel. Der Ex-Näfelser Carlos Guerra und Andy Sutters Beachpartner Jonas Weingart machten viel Druck. Dadurch kamen die Gäste nochmals dicht an Näfels heran.
Marschbefehl für Rekrut Gygli
Näfels-Trainer Michel Bolle reagierte und brachte Rekrut Gygli als Passeur ins Spiel. Dieser Wechsel zeigte Wirkung. Die Mannschaft bewies erneut ihren Zusammenhalt, vertraute dem Newcomer und brachte den Satz sicher mit 25:22 nach Hause.
Der dritte Satz war ein Spiegelbild des zweiten. Marco Gygli, der auf dem Feld blieb, spielte sehr gut. Vor allem das Zusammenspiel mit Diagonalspieler Joelsen war sehr erfolgreich. Aber auch die Blockarbeit des ganzen Teams überzeugte immer besser. Zudem agierten die Gäste fehleranfällig, während die Einheimischen mit viel Sicherheit und Freude agierten. Am Ende gewann Näfels 25:22 und damit das Spiel mit 3:0.
Am Rande des Spiels, das lediglich 200 Zuschauer in die Halle lockte, wurde Ernst Fischli, der seinen 86. Geburtstag feiern durfte, als «most important visitor» ausgezeichnet. Carlos Guerra von Münsingen und André Miller von Näfels wurden als beste Spieler der Partie ausgezeichnet.
Näfels – Münsingen 3:0 (25:21, 25:22, 25:22)
linth-arena sgu. – 200 Zuschauer. – Spieldauer: 67 Minuten. – SR: Schiemenz, Grieder.
Näfels: Bedrac (Passeur), Gygli (Passeur) Andy Sutter (Captain), Werner (Libero), Büschi, Joelson, Miller, Vinicius. Trainer: Michel Bolle.
Münsingen: Reinmann (Passeur), Trachsel (Captain), Wyder (Libero) Weingart, Bricio, Augsburger, Fölmli Marco, Guerra, Bonaria.



























































































