Montag, 16. Dezember 2013; 13:19
NLA

Näfelser Express in die Cup-Viertelfinals

Von: (si)

Die Näfelser Volleyballer absolvierten die zweite Pflichtaufgabe des Wochenendes im Schongang. In den Achtelfinals des Schweizer Cups besiegten sie 1.-Ligist Malters auswärts 3:0 (25:17, 25:12, 25:11).

Wie erwartet qualifizierten sich die Näfelser gegen Malters mühelos für die Viertelfinals vom 19. Januar. Die Glarner konnten es sich problemlos leisten, auch den Nachwuchskräften Einsatzzeit in der ersten Mannschaft zu geben. Olivier Müller kam im zweiten Satz beim Stand von 18:11 zum Zug, Marc Müller im dritten beim Stand von 21:11. Die Partie wurde von 300 Zuschauern verfolgt.

Der VBC Luzern überraschte
In den Cup-Achtelfinals setzte es nur eine Überraschung ab: Der NLA-Achte Lutry-Lavaux verlor beim NLB-Spitzenklub VBC Luzern unerwartet klar 0:3. Chênois, Einsiedeln und Laufenburg-Kaisten dagegen scheiterten in NLA-Direktduellen.
Der VBC Luzern gehört zwar als derzeit Ostgruppe-Zweiter zu den besten Teams der zweithöchsten Spielklasse, trotzdem überrascht der Erfolg gegen Lutry-Lavaux nicht zuletzt von der Deutlichkeit her. Die Waadtländer fanden gegen das kampfstarke und hochmotivierte Heimteam überhaupt nie richtig ins Spiel. Eine Reaktion seitens des Höherklassigen erfolgte erst in der Schlussphase des dritten Satzes, doch hatten die Innerschweizer in dieser Phase auch das nötige Glück auf ihrer Seite. Am ausgeglichensten hatte sich die Affiche in der Partie Schönenwerd gegen Chênois präsentiert, waren doch sieben der letzten acht Begegnungen erst im Tie-break entschieden worden. Das Spiel verlief vorerst erwartungsgemäss sehr ausgeglichen. Die Solothurner gewannen den ersten Satz nach zwischenzeitlich klarer Führung 25:23, doch vermochten die Gäste sofort 25:22 zu kontern. Nach der Pause kam es aber bei den Genfern zum Bruch. Schönenwerd dominierte das Geschehen immer klarer und entschied die beiden restlichen Sätze jeweils deutlich 25:19 und 25:16 für sich.

Lugano und Amriswil souverän
Die beiden anderen Duelle von Klubs aus der Nationalliga A dagegen waren die erwartet klare Angelegenheit. Das Champions-League-Team aus Lugano liess Laufenburg-Kaisten, den Neunten der höchsten Spielklasse, gar nie richtig ins Spiel kommen und gestand den Aargauern gerade mal 47 Punkte zu. Das in der Meisterschaft drittklassierte Amriswil konnte es sich gegen Schlusslicht Einsiedeln leisten, meist nur Schweizer Spieler einzusetzen und gewann trotzdem ohne Satzverlust. Die übrigen NLA-Teams wurden ihrer Favoritenrolle gegen Unterklassige ebenfalls problemlos gerecht. Züri Unterland liess den 1.-Liga-Vertreter Gelterkinden im dritten Durchgang bei einem 17:21-Rückstand gar auf einen Satzgewinn hoffen. Dieser blieb aber ebenso aus wie eine Überraschung durch den praktisch mit dem LUC-Meisterteam 2008 identischen Zweitligisten Cosmos Lausanne gegen den «richtigen» Lausanne UC.

Deutlicher Sieg von Jona 
Zumindest von der Deutlichkeit her eine kleine Überraschung stellt auch der klare 3:0-Erfolg von Jona im NLB-Duell gegen das diese Saison zuvor noch ungeschlagene Männerteam von Volero Zürich dar. Die St. Galler haben sich damit als einziger Unterklassiger  für die Viertelfinals qualifiziert.