Näfels wahrt sich eine kleine Finalchance in letzter Sekunde
Im letzten Spiel des Tages standen sich Gastgeber Näfels und VKP Bratislava gegenüber. Nachdem beide Teams ihr Startspiel mit 1:2 verloren hatten, hiess es für die Glarner und die Slowaken "verlieren verboten", wollten sie sich noch reelle Finalchancen ausrechnen.
Bratislava ging mit diesem Druck zu Beginn des Spiels deutlich besser um, baute mit seinen Jump Services viel Power auf und demontierte damit die Annahme von Näfels regelmässig. Bratislava gewann den ersten Satz überlegen mit 25:13. Zu Beginn des zweiten Satzes handelte sich Seat Volley Näfels erneut einen Rückstand ein. Doch mit einer kämpferischen Leistung und deutlich besseren Annahmen gelang es Näfels, das Spiel immer ausgeglichener zu halten und den Zuschauern sehenswerte und spannende Aktionen zu bieten. Die Glarner gingen gegen Satzende gar in Führung, hatten Satzball, den Bratislava aber abzuwehren vermochte. Auch Näfels wehrte vier Satzbälle ab, ehe die Gäste mit einem As den Satz zum 30:28 heimservierten.
Totgesagte leben länger
Auch im letzten Satz waren es die Gäste, welche zu Beginn das Spielgeschehen diktierten. Sie führten mit bis zu vier Punkten Vorsprung. Nur noch Optimisten dachten an eine Wende. Doch erneut vermochte Näfels einen Gang höher zu schalten und das Score beim Stand von 13:13 auszugleichen. Kurz vor Schluss führte Bratislava 22:17, als Näfels zum grossen Höhenflug ansetzte und das Spiel noch drehte. Am Ende waren es zwei direkte Blockpunkte und ein Angriff, alle von Silvio erzielt, die Näfels den Satzgewinn mit 25:23 brachten. Dank dieses Satzgewinn hält sich Näfels ein kleines Törchen offen, um doch noch den Final zu erreichen. Dafür bräuchte es aber eine ganz starke Leistung. Sie müssten die überzeugende Nationalmannschaft 3:0 schlagen.
In den Reihen von Näfels gefiel vor allem Christoph Suter, der in dieser Saison bisher kaum zum Einsatz kam, mit mutigem und frechem Angriffspiel. Dasselbe gilt auch für Pfister. Dazu sorgte auch Brander für sehr viele Punkte.
"Schade, da wäre der eine oder andere Punkt mehr drin gelegen", meinte Klaus Görauch, "doch vom Turnierverlauf her bin ich zufrieden, die Teams sind ausgeglichen und jeder kann jeden schlagen."
Matchtelegramm
SEAT Volley Näfels – VKP Bratislava 1:2 (13:25, 28:30, 25:23)



























































































