Näfels und Amriswil brennen auf das heutige Derby
Heute Mittwoch folgt der nächste Knaller für Biogas Volley Näfels. In der dritten Runde der Pre-Play-offs treffen sie im Ostschweizer Derby auf Volley Amriswil
Die Thurgauer sind der klare Leader. Mit acht Punkten zieren sie die Ranglistenspitze, drei Punkte vor den Glarnern. In den beiden ersten Runden bodigte Amriswil Lugano und Einsiedeln jeweils 3:0. Nach dem Ausscheiden im Cup vor gut zwei Wochen gegen Volley Näfels brennt Volley Amriswil darauf in der Meisterschaft zu reüssieren. „Jetzt erst recht in der Meisterschaft!“ und „Vielleicht steht man im April nach den Play-offs zuoberst auf dem Treppchen“ ist auf der Amriswiler Homepage zu lesen. Diese Hoffnung ist nach den starken Auftritten der Thurgauer in diesem Jahr verständlich. Wäre da nicht diese denkbar knappe Niederlage gegen Näfels im Cup-Halbfinal gewesen, es wäre bisher das perfekte Jahr 2016 ohne Niederlage.
Extra-Motivation
Entsprechend motiviert und mit Revanchegelüsten wird das Team von Trainer Ratko Pavlicevic heute ab 20 Uhr in der Lintharena antreten. Aber auch Näfels ist bereit. Das Team sei sehr gespannt auf diese Begegnung, berichtet Kyle Friend. Dass Amriswil nach dem 3:0 Sieg gegen Lugano mit viel Selbstvertrauen antreten wird, sind sich Pulko und Co. bewusst. Kyle Friend zu dieser Ausgangslage: „Wir liegen drei Punkte hinter Amriswil. Dies ist die grosse Extra-Motivation für uns um diesen Sieg zu holen. Wir wissen, dass Playoff-Zeit ist, jeder Punkt zählt!“
Amriswil pflegt eine ähnliche Spielweise wie Näfels – mit schnellen Angriffen. Deshalb sind die Ostschweizer Derbys immer wieder Leckerbissen. Kyle Friend dazu: „Amriswil lässt uns zur Hochform auflaufen - dasselbe gilt aber auch umgekehrt. Die Spiele haben daher einen hohen Level und werden intensiv geführt.“
Zwei ragen heraus
Dieses Tempospiel trainieren die Männer von Dalibor Polak tagtäglich. „Das ist ein Vorteil, so müssen wir unser Defensiv-System nicht umstellen“, sagt Kyle Friend dazu. Um gegen Amriswil zu bestehen, muss das Zusammenspiel Block-Defense gut funktionieren. Nur so können Diagonalspieler Sébastien Steigmeier und Aussenangreifer Bogdan Olefir unter Kontrolle gebracht werden. Einer, dem dies in brillanter Weise gegen diesen Gegner in letzter Zeit gelang, ist Kyle Friend. Auf die Frage, weshalb dies so sei, sagte der Amerikaner: „Letztes Jahr schlugen sie uns vier Mal. Das gefiel mir überhaupt nicht, nagte am Vertrauen. Als es dann im kleinen Final plötzlich klappte, stärkte dies mein Vertrauen, welches sich auch auf diese Saison übertragen hat.“ Um Amriswil erneut schlagen zu können, braucht es aber mehr. Die Services müssen druckvoll und die Annahmen stabil sein. Gelingt dies, dann kann Näfels seine Stärke ausspielen, indem jeder Angreifer fähig ist entscheidende Punkte zu buchen. So war es jedenfalls im Cup, als Ehrat und Friend je 17, Pulko und Godoy je 16 Punkte zum Sieg beisteuerten.
Pre-Play-offs: 3. Spieltag:
Biogas Volley Näfels – Volley Amriswil
Lintharena SGU, Näfels, Mittwoch, 2. März 2016, 20:00 h



























































































