Näfels startet mit souveränem 3:0
Zum Saisonstart liess Seat Volley Näfels nichts anbrennen. Mit einem letztlich diskussionslosen 3:0-Sieg unterstrichen sie ihre Favoritenrolle.
Auch wenn im Spiel der Näfelser gegen Lausanne zuweilen der liebe Schlendrian Einzug hielt, das Gezeigte gefiel den 300 Zuschauern in der linth-arena. Stets im richtigen Moment wussten die Spieler von Trainer Serramalera einen Zacken zuzulegen und die entscheidenden Punkte zu machen. Mit der Leistung seiner Näfelser zeigte sich nach dem Spiel auch Manager Ruedi Gygli zufrieden: «Wir haben um das bisschen besser gespielt, was es brauchte, um Lausanne in drei Sätzen zu besiegen. Immer wenn es enger wurde, konnten unsere Spieler einen Zacken zulegen.» Daraus habe ein verdienter Sieg in drei Sätzen resultiert.
«Noch nicht überragend»
«Wir haben ja noch nicht überragend gespielt, aber offenbar brauchen wir den Druck, um dann wirklich konzentriert ans Werk gehen zu können», so die Einschätzung von Marco Bär, der nach dem Spiel zum wertvollsten Spieler ausgezeichnet wurde. «Man hat dies in allen drei Sätzen gesehen. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Unsere Annahmen waren eigentlich ganz gut, so musste ich nicht zuviel laufen. Der Trainer sagte uns, wir sollen unseren Service nicht forcieren und trotzdem haben wir Lausanne unter Druck gesetzt.»
«Kollektiv ist entscheidend»
Rafa de Souza Lins hält nichts von Auszeichnungen zum besten Spieler des Spiels. «Für mich zählt das Kollektiv. Wenn ein Spieler stark aus diesem herausragt, heisst das, dass die andern schlecht spielen. Wenn alle bei uns gut spielen, können wir jeden Gegner der Schweiz schlagen.» Sein nächstes grosses Ziel sei nach dem geglückten Saisonstart das CEV- Turnier im Januar in Slowenien. «Bis dahin möchte ich wieder in Topform sein.»
Seat Volley Näfels – Lausanne UC 3:0 (25:23, 25:22, 25:21)
linth-arena. – 300 Zuschauer. – Spieldauer 68 Min.
Näfels: Bär (Passeur), Rafa (Captain), Werner (Libero), Andy Sutter, Roman Sutter, Gygli, Bedrac, Obeid, Alvarez, Osias, Büschi, Prawdzic. Trainer: Juan-Manuel Serramalera.
Lausanne: Hominal (Passeur), Jaton (Libero), Heyer J., Froesch, Wiacek (Captain), Lardi, Bruschwiler, Raffaelli, Kusio, Loeffel, Chevallier. Trainer Bolle.



























































































