Näfels schlägt Chênois dank Offensivkraft
Gute Blockarbeit und Offensiv-Power verhalfen Biogas Volley Näfels zum klaren Sieg gegen CS Chênois mit 3:1 (21:25, 25:14, 25:22, 25:12). Nach dem Verlust des ersten Satzes zeigte das Team von Polak eine klare Leistungssteigerung.
„Am Anfang waren wir nervös, offerierten Chênois Chancen, welche es ausnutzte. Doch dann fanden wir zu unserem Spiel und gewannen klar“, fasste Captain Büsser, welcher nach knapp zwei Stunden den ersten Matchball verwertete, das Spiel in wenigen Worten zusammen.
Zu Beginn war es in der Tat offensichtlich, dass das Team von Polak nicht befreit aufspielte, obwohl es meist knapp in Front lag. Die 16:14 Führung beim technischen Time-out verspielte Näfels in der Folge mit einigen Fehlern. Der Verlust des ersten Satzes mit 21:25 steckte Näfels aber weg. Passeur Milanez erklärte: „Nachdem sich die anfängliche Verkrampfung löste, wurden wir locker und fanden Spass am Spiel.“ Vor allem am Block waren die Glarner im zweiten Satz eine Wucht. Nicht weniger als neun direkte Blockpunkte konnten sie sich gutschreiben lassen. Diese hervorragende Bilanz war eine Folge der starken Services von Näfels. Der Gegner geriet unter starken Druck und machte so deren Angriffsspiel durchschaubar. Am Ende hiess es 25:14.
Potenzial angedeutet
Im dritten Satz war das Resultat bis zum 13:13 meist ausgeglichen. Obwohl Näfels in der Offensive klar besser agierte und viel mehr Punkte als Chênois buchte, blieb es eng. Näfels machte deutlich mehr Eigenfehler als sein Gegner. Drei Punkte der Genfer in Folge brachten die Gäste gar mit 16:13 in eine gute Ausgangslage für den Satzgewinn. Doch Näfels konnte – im Gegensatz zum Auftaktsatz – reagieren und sein Potenzial andeuten. Mit guten Services und sehenswerten Angriffen der ganzen Offensivabteilung zog Näfels am Gegner vorbei und holte sich den Satz doch noch mit 25:22. Damit war es um die Blazy-Truppe geschehen und deren Widerstand gebrochen. Näfels hatte in der Folge leichtes Spiel und demontierte den Gegner im vierten Satz mit 25:12.
Mehr Konstanz nötig
Deniz Milanez, der während des ganzen Spiels als Passeur im Einsatz stand, analysiert: „Ich bin glücklich, obwohl wir noch nicht unser ganzes Können zeigten. Aber das ist gut so, denn so wissen wir, dass wir noch vieles verbessern müssen. Ich denke, dass wir ein starkes Team sind. Wenn es uns gelingt konstanter zu werden, wird es schwer werden uns zu schlagen.“ Bis es jedoch so weit sei, ergänzt Milanez, brauche es noch einige Zeit, denn das Team müsse zusammenwachsen, da viele neue Spieler zum Team gestossen seien.
Trainer Polak zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Auftritt, oder genauer mit dem Resultat und dem Spiel ab Satz zwei: „Wir haben super gespielt. Die Taktik ging auf, wir haben sehr viele Killerblocks gesetzt und schöne Angriffe gezeigt.“ Doch Polak will diese Leistung nicht überbewerten und weist darauf hin, dass die Genfer in diesem Jahr nicht mehr so stark seien wie letztes Jahr. Auf Seiten der Genfer trauerte man der vergebenen Chance im dritten Satz nach. Rückkehrer Ptaschinski gab jedoch offen zu, dass Näfels in dieser Partie die klar bessere Mannschaft gewesen sei.
Matchtelegramm
Buchholz Glarus, 26. Oktober 2013, 18:00
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Wiederkehr, Tschumi
CS Chênois VB – Biogas Volley Näfels 3:1 (21:25, 25:14, 25:22, 25:12)
Biogas Volley Näfels:
Milanez (Passeur), Sutter (Libero), Bittner, Pulko, Alexander, Nico Beeler, Ehrat, Büsser (Captain), Luca Beeler, Martinez
Trainer: Dalibor Polak
CS Chênois :
Blazy (Passeur), Seraiva (Libero), Schaller (Captain), Fellay, Simonin, Voirol, Dos Santos ; Ptaschinski, (Passeur), Abramov, Fetter
Trainer : Jean-Baptiste Blazy



























































































