Näfels holt drei Punkte in Luzern
Nach dem Aus auf europäischer Ebene im Challenge Cup kann sich Näfels nun nur noch auf die Meisterschaft und den Cup konzentrieren. In Luzern zeigen sie viel Konstanz und bezwingen die Innerschweizer in drei Sätzen – Concordia Volley Luzern – Volley Näfels: 0:3 (22:25, 23:25, 17:25).
Näfels startete das Spiel mit wenig Überraschungen. Goldrin und Beeler als Aussenangreifer, Ropponen auf der Diagonalen, Podleśny als Passeur, Küng als Libero und in der Mitte starteten Mejia, der letzte Saison noch für die Innerschweizer spielte und Thuner. Nikolov war verletzungsbedingt ausser Gefecht.
Der Start des Spiels versprach ein enges Duell. Die Gastgeber leisteten sich besonders zu Beginn des Spiels zu viele Eigenfehler. So konnte sich Näfels mit drei Punkten absetzen und den Vorsprung bis zum Ende des Satzes zum 25:22 verwerten.
Auch der zweite Start startete sehr ausgeglichen. Beim Spielstand von 7:7 konnten sich die Gastgeber dank eine starken Serviceserie des neuen Mittelblockers Fall zum 9:7 absetzen. Näfels reagierte prompt mit einer Serviceserie Goldrins und konnte den gewonnenen Schwung direkt mitnehmen. Nach einer 19:17 Führung bäumte sich Luzern nochmals auf, ging selbst mit 20:19 in Führung und zwang Näfels Coach Hafner zum Timeout. Näfels reagiert und scorte das Sideout über Thuner, Goldrin doppelte mit einem Ass und holte die Vorentscheidung. So konnte Näfels auch den spannenden zweiten Satz mit 25:23 für sich entscheiden.
Die Glarner kamen auch im dritten Satz mit viel Selbstvertrauen aufs Feld und machten kaum Eigenfehler. Beim Spielstand von 16:13 zwangen sie den Luzerner Coach Verdi zum Timeout. Der Ersatz für Föllmi fand die richtigen Worte aber nicht. Näfels blieb weiterhin konstant und konnte den dritten und letzten Satz klar mit 25:17 gewinnen.
Antti Ropponen der Best Player von Näfels meinte zum Spiel: «Ich glaube wir haben das Spiel im Service und der Annahme gewonnen. Luzern war sehr stabil in der Verteidigung, aber wir konnten sie im Sideout gut unter Druck setzen.»
Auch Luzerns Captain und Ex-Näfelser Harksen stimmte ihm zu: «Mit den Geschossen, die Näfels am Service zu uns schickte, konnten wir nicht umgehen. Wenn Näfels konstant so spielen kann, sehe ich sie als stärksten Gegner in der Liga.»
So sicherte sich Näfels drei weitere Punkte in der Quali und findet sich zwischenzeitlich auf Platz drei wieder.
Matchtelegramm
Concordia Volley Luzern –Volley Näfels: 0:3 (22:25, 23:25, 17:25)
Bahnhofshalle, Luzern. – Spieldauer: 75 Minuten. – 200 Zuschauende.
SR: Enkerli, Becker
Cocordia Volley Luzern:
Startformation: Harksen (Passeur), (6 Punkt), Gautschi (Libero), Lengweiler (5), Jukic (7), Müller (5), Listanskis (10), Fall (6)
Einwechslungen: Alessandrini (3 Punkte)
Headcoach: Ignacio Verdi
Volley Näfels:
Startformation: Podleśny (Passeur), (6 Punkte), Küng (Libero), Beeler (9), Goldrin (13), Thuner (5), Mejia (6), Ropponen (14)
Einwechslungen: Gygli (Passeur)(Captain), (0 Punkte), Lienhard (0)
Headcoach: Matjaz Hafner
Assistant Coach: Alvaro Jurado

Antti Ropponen: Mit 13 Angriffspunkten der klar erfolgreichste Punktesammler dieses Spiels im Angriff

Bange Momente: Luzern drängt die Verteidigung der Glarner in den beiden ersten Sätzen immer wieder in die Zuschauerrolle

Vorteil Näfels: Die Annahme ist besser als jene der Luzerner

Der Block mit Luft nach oben: Nur 5 Blockpunkte bucht Näfels, Luzern gar nur einen einzigen

Rückendeckung: Die mitgereisten Fans aus Näfels sorgen für Stimmung

Gemischte Gefühle: Die Spieler feiern den Punkt - Coach Hafner aber sieht kurz zuvor etwas, das ihm nicht gefällt

Der Unterschied: Näfels serviert in Luzern druckvoll und sorgt so für den Unterschied

Matchball: Mejía und Podleśny sorgen am Block für die Entscheidung

Best Player: Antti Ropponen

Gruppenbild: Spieler und Fans in bester Laune nach dem 3:0 in Luzern


























































































