Mit ΠΑΟΚ Thessaloniki gastiert ein grosser Name bei Volley Näfels
Die Griechen von PAOK Thessaloniki sind ein attraktiver und sehr starker Gegner im Rennen um die Qualifikation für den CEV Challenge Cup.
Im Hinspiel in Griechenland überraschte Näfels Thessaloniki im ersten Satz mit einer konzentrierten Leistung und gewann ihn 25:20. Doch das Team von Thessaloniki, welches als haushoher Favorit in dieses Spiel ging, wusste eine Antwort auf diesen Weckruf der Glarner. Ab dem zweiten Satz demonstrierten die Griechen, was sie können. Mit druckvollen Services, starken Blocks und beeindruckenden Angriffen dominierten sie das Spiel immer mehr und gewannen es am Ende mit 3:1.
Die Hoffnung des Captains
Die spannende Frage im Rückspiel wird sein, wie die Spieler des panthessalonikischen Sportklubs der Konstantinopler (PAOK) mit der niedrigen Halle in Näfels zurechtkommen werden. Captain Marco Gygli sagte nach dem Hinspiel: «Schade, dass das Resultat am Ende derart klar wurde. Ich hoffe, dass wir im Rückspiel einen kleinen Heimvorteil haben. So wie in ihrer, 8000 Zuschauer fassenden, Arena können sie in Näfels nicht annehmen. Dann würde die Hälfte der Bälle an die Decke gehen.» Gygli räumte aber auch ein, dass die Trainingshalle von PAOK ähnliche Ausmasse aufweise wie die Lintharena. Deshalb sei der Vorteil von Näfels vermutlich nicht so gross.
Mit oder ohne Topscorer?
Um gegen PAOK Saloniki eine kleine Chance zu haben, müssen die Näfelser mehr Konstanz zeigen als in den vergangenen Spielen. Dies gilt besonders beim Service. Bisher war der erste Ball mal topp, mal flopp, wie die zahlreichen Asse aber auch die vielen Servicefehler belegen. Doch nicht nur in dieser Sparte, in allen anderen Belangen muss Näfels sein ganzes Potenzial abrufen und über sich hinauswachsen.
Im ersten Satz im Hinspiel zeigte Näfels, wie das routinierte Team der Griechen gekitzelt werden kann – mit viel Kampf, druckvolllen Services, guten Blocks und cleveren Angriffen. Ob bei Näfels der aktuelle Topscorer Iliya Goldrin einsatzfähig sein wird, entscheidet sich erst heute Mittwoch. Goldrin verknackste sich im dritten Satz des Hinspiels nach einer Blockaktion den Fuss und humpelte danach stark. Er möchte heute aber unbedingt spielen und hofft, dass sein Fuss zumindest einen Teileinsatz zulässt.
Um sich für den CEV Challenge Cup zu qualifizieren, benötigt Näfels einen 3: 0 oder 3: 1-Sieg. Danach würde ein Golden Set gespielt, der entscheiden muss, ob Aussenseiter Näfels oder Top-Favorit Saloniki im Challenge Cup gegen die Bulgaren aus Montana spielen wird.
Qualifikation CEV Challenge Cup
Volley Näfels – PAOK Thessaloniki
Lintharena, Näfels, Mittwoch, 19 Oktober 2022, 19:00 h

Schwierige Aufgabe: Näfels muss über sich hinauswachsen, wenn es eine Chance haben will

Kann er oder kann er nicht: Ilya Goldrin verletze sich vor einer Woche am Fuss, sein Einsatz ist fraglich

Angekommen: Im Hinspiel liess Leo Mejía einige Kracher los

Nico Süess: In Thessaloniki zuerst als Dia, dann als Goldrin-Ersatz auf Annahme/Aussen im Einsatz. Er dürfte auch im Rückspiel auf dem Feld stehen

Clever: Nico Beeler beeindruckte im Hinspiel mit cleveren Angriffen


























































































