Meisterschaft NLA: Zwei schwere Auswärtsspiele gegen Münsingen und LUC
Mit den Spielen vier gegen Münsingen und fünf gegen Lausanne UC, beide auswärts, absolviert SEAT Volley Näfels also drei NLA Meisterschaftsspiele innerhalb von fünf Tagen. Die Mittwoch-Niederlage nach gutem Spiel gegen Chênois dürfte aber dem Team zusätzlichen Auftrieb geben es diesmal besser machen zu wollen. Kann ein Durchhänger vermieden werden, liegt ein Sieg gegen Münsingen ganz sicher und gegen Lausanne UC vielleicht auch noch drin.
Bild: rkk-LUC am Sonntag nicht wieder so ins Spiel kommen lassen wie hier Piotr Wiacek beim Final des Supercups - dies das grosse Ziel!
Münsingen hat mit SEAT Volley Näfels zwei Resultate gemeinsam, beide haben den VBC Sursee klar mit 3:0 geschlagen und gegen den CS Chênois mit 1:3 verloren. Damit hat es sich aber bereits mit den Gemeinsamkeiten, denn Näfels ist für diese Saison schon voll bereit und dies scheint bei Münsingen noch nicht der Fall zu sein. Der Mexikaner Carlos Guerra (ex SEAT Volley Näfels 04-06) ist immer noch verletzt und wer sich erinnert wie effizient er in Annahme und Angriff bei Näfels war, weiss welch grosse Lücke er somit bei den Aaretalern hinterlässt. Ausserdem wird noch ein anderer Mexikaner erwartet, welcher aber ebenfalls noch nicht da ist. Somit ist Kyle Joslin (Kan) Martigny’s Ex-Passeur im Moment der einzige Ausländer im Team der Berner. Michel Kertai auf Aussen und Mike Morgenthaler als Libero stossen neu von Amriswil, respektive Sursee zur Gerson-Truppe. Ausserdem spielt auch Samuel Büschi der Mittelblocker von SEAT Volley Näfels der letzten zwei Jahre bei Münsingen. Einen Stammplatz hat er sich aber bisher noch nicht erobert. Augsburger und Weber stehen bei Münsingen ganz fest in der Mitte und sind nicht gewillt ihren Stammplatz dem Solothurner ohne Kampf preiszugeben. Auch Andy Sutter’s Beachpartner Jonas Weingart konnte nach seiner Rückkehr ins Team noch nicht wieder den Stammplatz als Diagonal-Angreifer erobern. Da spielt im Moment noch Marco Fölmli.
Des Trainer’s Reise ins Welschland
Trainer Carvalho war beim Spiel Lausanne UC gegen Münsingen, welches mit einem klaren Sieg der Vaudois endete, live mit dabei. Er hat natürlich auch Videoaufzeichnungen gemacht und diese inzwischen ausgewertet. So weiss er ganz genau, wie er sein Team auf die Berner einstellen muss. Zumindest auf dem Papier müsste dieses Spiel klar zugunsten der Näfelser Volleyballer ausgehen, aber wer weiss schon, was in der Schlossmatte alles passieren kann?
Wie gross ist der Unterschied wirklich?
Wie auch immer dieses Spiel ausgeht, viel Zeit zum Wunden lecken hätten die Spieler um Captain Andy Sutter nicht, denn nach einem Sonntag in Montreux steigt bereits am späten Nachmittag das Spiel gegen Double-Gewinner Lausanne UC. Und spätestens hier müssen alle Spieler von SEAT Volley Näfels ihre Bestleistung abrufen können, denn ohne die geht gegen den Supercup-Gewinner von Anfang Oktober nichts. Im Finalspiel gegen die Lausanner Studenten hatten die Näfelser Volleyballer nicht den Hauch einer Chance. Damals kannte aber Trainer Carvalho seinen Gegner auch noch nicht, was in der Zwischenzeit anders sein dürfte. Auch die Heimniederlage gegen den CS Chênois hat gezeigt, dass Lausanne UC jetzt nicht mehr derart unwiederstehlich ist, wie noch in der letzten Saison. Trotzdem spielt der Stamm des Meisterteams noch zusammen und wurde durch den exotisch aussehenden Franzosen Onya Opota (31) auf der Annahmeposition ergänzt. Auf dem Trainerstuhl sitzt als Nachfolger des überaus erfolgreichen Carl McGown (USA) nun der Holländer Teun Buijs. Wieviel der Bonus des Supercup-Sieges von Lausanne UC über SEAT Volley Näfels wert ist, wird sich zeigen. Zu erwarten ist, dass sich die junge Truppe um Captain Andy Sutter nicht mehr derart an die Wand spielen lassen wird, wie noch Anfang Oktober. Diagonalangreifer Bruno Amorim (Br) wird nach seinem Auftritt gegen Chênois ebenfalls zugetraut, Akzente setzen zu können und wenigstens seinem ausgezeichneten Gegenüber auf der selben Position, Joël Bruschweiler Paroli bieten zu können. Niveaumässig darf ein sehr gutes Spiel erwartet werden und Trainer Carvalho könnte, wenn es ihm gelingt seine Spieler richtig einzustellen, mit einem Sieg einen ersten echten Markstein setzen auf dem Weg seiner Athleten zu einem richtigen Spitzenteam.



























































































