Meisterschaft NLA: SEAT Volley Näfels kann Serie abschliessen
Im Buchholz in Glarus steigt am Samstag ab 17.00 Uhr das dritte und wohl letzte Spiel der Playout-Serie gegen die Kellerkinder der NLA aus Andwil-Arnegg. Bisher schauten zwei 3:0-Siege heraus und nun braucht das Team unter Trainer Carvalho einfach noch einen dritten Sieg gegen die St.Galler.
Bald drei Wochen Ferien?
Ganz anders als die Playoff Viertelfinals gegen Münsingen, verlief diese Serie gänzlich ohne Pech und Pannen. So stehen die Näfelser Volleyballer nur noch einen Sieg entfernt vom Ligaerhalt. Nicht dass die Mannschaft nachher Ferien bräuchte, trotzdem bekommt sie diese aber und zwar einfach aufgrund des Meisterschaftskalenders. Diejenigen Teams die ihre Pflicht nicht mit dem Minimum an Spielen erfüllen, werden entsprechend noch länger im Einsatz stehen und in zwei Wochen ist das Wochenende für den Cupfinal in Bern reserviert. So erhalten die Spieler also mitten in der Saison einige Tage frei. Nachher wird aber wieder trainiert und noch einmal ein kleiner Aufbau gemacht für die letzte Serie Best-of-3, in welcher es wiederum darum geht zu erfahren, ob SEAT Volley Näfels die Meisterschaft auf dem fünften oder wie letzte Saison auf dem sechsten Platz abschliesst.
Gegen Sursee oder Lugano um Rang 5?
Eigentlich schien noch vor einer Woche ziemlich klar zu sein, dass dieser Disput gegen Pallavolo Lugano steigen würde. Doch man soll nie unvorsichtige Prognosen wagen. Schliesslich wäre nach dem Auftreten der Quali-Runde ja auch eher Näfels im Playoff-Halbfinale gestanden und doch kam es leider ganz anders. So hat der VBC Sursee mit seinem klaren Auswärtssieg in Lugano die Volleyball Fans wohl ebenfalls sehr verblüfft. Denn die Vorstellung in der Quali Runde mit nur zwei Siegen gegen den Tabellenletzten Andwil war auch eher matt und bestimmt unter den Erwartungen der Luzerner. Im Mittwoch Spiel konnten die Ticinesi zwar ausgleichen, benötigten dafür aber fünf Sätze. So scheint diese Serie weiterhin offen und bis auf weiteres müssen sich Spieler, Trainer und Verantwortliche von SEAT Volley Näfels gedulden um zu erfahren, ob sie die letzte Ausmarchung der Saison wie letztes Jahr wieder gegen die Innnerschweizer aus Sursee oder eben gegen Pallavolo Lugano austragen werden.
Freie Tage die allerbeste Motivation
Trotz dem momentanen Rumpfteam mit eigentlich nur gerade acht Spielern, der Passeur ist die einzige Position welche doppelt besetzt ist, kann damit gerechnet werden, dass auch das dritte Spiel gewonnen werden kann. Sollte dies den Bedrac, Brander, Sutter, Tchello, Silvio, Klassen, Werner und Gygli nicht gelingen, setzen sie ihre freien Tage aufs Spiel. Und genau wie Bankmanager mit Boni, kann man Profi-Volleyballer mit freien Tagen allerbestens motivieren. So ist nicht anzunehmen dass diese Anreize nicht genug sind, um noch ein einziges Mal während gut einer Stunde die volle Leistung zu geben. Der Gewinn ist sicher, ohne Risiko und bestimmt lohnend. Als Vorschuss auf die Belohnung erhalten dafür die Zuschauer hoffentlich noch einmal schöne Spielzüge mit perfekt gestellten Blocks und wuchtigen Angriffen. Schön wäre es, wenn auch die Services druckvoll und doch präzise kämen. Man könnte ja bereits einmal testen wieviel Effizienz dies bringt und natürlich Punkte auf das eigene Konto. Von einer Mannschaft dieser Klasse kann und darf ganz einfach erwartet werden, dass sie gegen diesen Gegner aus dem Fürstenland ihre Bilanz makellos hält und dieses Spiel ohne Zusatzschlaufe, sprich Verlustsatz, gewinnt. Erst dann kann auch die Dividende in Form von einigen Freitagen verdienterweise ausgeschüttet werden.



























































































