Meisterschaft NLA: SEAT Volley Näfels brennt gegen LUC auf Revanche
Nach der schmerzlichen Niederlage im Cup gegen Lausanne UC will SEAT Volley Näfels gegen den selben Gegner unbedingt einen guten Start in die Quali-Runde für die Play-offs erwischen. Hier geht es ab sofort um sehr viel und jeder Ausrutscher könnte kapitale Folgen haben.
Die Bilanz aus den drei bisherigen Spielen zwischen den Glarnern und den Waadtländern zeigt leichte Vorteile für Näfels. Beide Spiele der Meisterschaft konnte die Polak-Truppe mit jeweils 3:0 für sich entscheiden. Im letzten Spiel aber kassierte Volley Näfels um den Einzug in den Cupfinal in Bern eine zumindest in ihrer Klarheit unerwartete und daher umso schmerzlichere Niederlage. Anders als in den ersten beiden Begegnungen gelang es diesmal dem Team um Captain Gustavo Meyer nicht, sich auf des Gegners Spiel einzustellen und dem harten Widerstand Paroli zu bieten.
Cup-Niederlage nur ein Ausrutscher?
Trotzdem traut man dem Näfelser Team ohne weiteres zu, dass die Leistung im letzten Spiel lediglich ein Ausrutscher war. Trainer Polak gelang es für einmal nicht, seine Spieler und sich selbst optimal einzustellen. Aber schon oft hat man gesehen, wie gut er dies normalerweise kann. Und so darf man davon ausgehen, dass dieses Spiel wie die andern bisher, hart umkämpft sein wird und bestimmt für Schweizer Niveau ein Leckerbissen zu werden verspricht.
Volley Näfels Wintermeister
Volley Näfels hat die Vorrunde als Sieger beendet und ist damit sozusagen der Wintermeister im Schweizer Volleyball. Doch nur damit allein kann sich niemand etwas kaufen. Ab jetzt ermitteln die fünf besten Teams der Schweiz in Hin- und Rückspielen die beiden Finalteilnehmer, welche dann in einer Best-of-five-Serie den Schweizermeister küren werden. Pallavolo Lugano hat sich, in extremis im letzten Spiel, noch in den erlauchten Kreis zu den vier grossen Teams hinzugesellt. Das ist umso besser, als damit eine Mannschaft mit aufsteigender Tendenz mit dabei ist und dies dem Niveau der NLA nur gut tun kann. Wäre es Münsingen gewesen, hätten die Aaretaler mal mit einem NLA-Team, mal mit einem Erstliga-Team gespielt und es dabei in der Hand gehabt, vielleicht gar die Meisterschaft zu verfälschen. Dass dies nun nicht so herausgekommen ist, ist gut für das Volleyball und dem beherzten Einsatz von Pallavolo Lugano zu verdanken, welches bis zum Schluss an seine Chance glaubte.
Die Vorrunde hat gezeigt, dass zur Zeit eine grosse Ausgeglichenheit herrscht zwischen den Top-Vier der obersten Spielklasse. Jeder kann jeden schlagen. SEAT Volley Näfels muss ganz einfach seine optimale Ausgangslage mit zwei Heimspielen zu Beginn gegen LUC und Volley Amriswil nutzen. Da gibt es keinen Kompromiss, es müssen vier Punkte erkämpft werden, denn gegen diese beiden Gegner spielen die Näfelser dann zum Schluss der Quali-Runde auswärts und einfacher ist dies bestimmt nicht. Bis dann hat die Tabelle schon richtig Profil und jeder Punktverlust kann das Abrutschen auf Rang drei bedeuten. Aber nur die ersten beiden Plätze sind für Näfels interessant. Denn nach dem Cup-Out bleibt nur noch das grosse Ziel des Meistertitels. Doch damit steht Volley Näfels ja bei weitem nicht allein. Alle fünf Mannschaften wollen in den Final und entsprechend kann man sich auf das grosse Gerangel freuen. Zwei Monate und acht spannende Spiele später weiss man, welche beiden Teams auf der Zielgeraden angelangt sind um dem Meistertitel spielen zu dürfen.


























































































