Meisterschaft NLA: Schlüsselspiel gegen CS Chênois
Zum Spiel am Mittwoch Abend ab 20.00 Uhr in der linth arena sgu gegen den Erzrivalen aus Genf kommt es, weil Gegner Chênois am vergangenen Wochenende im Challenge Cup zwei Spiele ausgetragen hat. In der linth arena steigt der erste Spitzenkampf der Saison, denn die Teams sind nach den beiden Startspielen noch ungeschlagen.
Bild: rkk-Making of der Produktion des offiziellen Mannschaftsfotos des CS Chênois anlässlich des Supercups in Lausanne
Der Sieger dieses Spiels kann den TV Amriswil punktemässig einholen. Landet SEAT Volley Näfels gar einen Sieg ohne Satzverlust, kehrt es an die Tabellenspitze zurück. Dasselbe gelänge dem CS Chênois nicht, denn sowohl gegen Lausanne UC als auch gegen Münsingen mussten die Genfer je einen Satz abgeben. Mit den beiden klaren 3:0 Siegen von Samstag/Sonntag, beide in Thônex, also zuhause ausgetragen, treten die Romands bestimmt mit viel Selbstvertrauen an.
Trainer Carvalho erwartet ein sehr hartes Spiel
„Das wird unser härtestes Spiel der bisherigen Saison“, prognostiziert der brasilianische Trainer. „Aber die beiden Spiele der Genfer gegen Niksic (Montenegro) waren dermassen klar und demzufolge kein Gradmesser für das Spiel gegen uns“. SEAT Volley Näfels hat seit dem Sieg in Sursee keinen Ernstkampf mehr bestritten. Das sei aber genau richtig gewesen und das Team habe die Zeit zu intensivem Training genutzt und auch, um die verschiedenen Blessuren auszukurieren, welche einige Spieler plagten. Der Trainer vermeldet, dass nun wieder alle seine Athleten fit seien und bestens vorbereitet nicht nur auf dieses erste Spiel, sondern auch auf die beiden Auswärtsspiele vom Samstag gegen Münsingen und Sonntag gegen Lausanne UC.
Keine Spiele um europäische Ehren für Näfels
Dieses Jahr ist ja SEAT Volley Näfels von Ehren und Pflichten die Schweiz in den europäischen Klubwettbewerben zu vertreten befreit. Für diejenigen Spieler, welche schon seit einiger Zeit bei Näfels spielen ist das eine neue Situation. Immer war zu dieser Jahreszeit die Belastung und der Druck sehr hoch, schon früh in der Saison sehr gute Leistungen abliefern zu müssen. Belastend und nicht nur bereichernd waren bestimmt auch die oft langen Reisen zu den Auswärtsspielen. Dies fällt nun weg und man darf also hoffen, ein frisch von der Leber weg agierendes Team zu sehen. Gegner Chênois welcher durch die Austragung beider Spiele zuhause in Genf in der ersten Runde des Challenge Cups zwar ebenfalls keine grossen Reisestrapazen zu ertragen hatte, muss aber am Mittwoch doch wenigstens die Reise quer durch die Schweiz auf sich nehmen.
Beim Supercup siegte Näfels
Bisher konnten sich Näfels und Chênois nur beim Supercup in einem über zwei Gewinnsätze führenden Spiel messen. In diesem sah man zwei ausgeglichene Teams gegeneinander mit einem von Näfels etwas glücklichen Sieg im Tiebreak mit 16:14. Dies nachdem die Genfer zwei Matchbälle nicht verwerten konnten. Der klare Auswärtssieg gegen Lausanne UC lässt aber doch vermuten, dass dieses Chênois sehr stark ist. Mit einem Durchschnittsalter von 26,5 Jahren sind sie aber doch um einiges älter als das Glarner Team (22,9 Jahre) was bedeuten könnte, dass im Bereich der Kondition die Vorteile auf der Seite der Einheimischen liegen könnten. Viel wird auch davon abhängen wie gut es gelingt Diagonalangreifer Dritan Cuko mit Blocks und Verteidigung zu neutralisieren. Denn schon zu seinen Zeiten im blauen Dress des TV Amriswil führte der Sieg oft über ihn, oder eben nicht, wenn ihm mit vielen erfolgreichen Blocks und mit zunehmender Dauer des Spiels sein Mumm abgekauft und ihm dabei die Puste ausging. Der Haudegen vom Bodensee ist in seiner dritten Saison am Genfersee nun neu auch noch Trainer. Das Coaching lässt sich Michel Georgiou, der in Alexandrien geborene Denker und Lenker des Genfer Spitzenklubs aber nach wie vor nicht nehmen.
Ein spannendes Spiel wartet also auf die Zuschauer von welchem hoffentlich nachher gesagt werden kann: „Les absent ont eu tort“ – die Abwesenden hatten Unrecht, denn nicht nur haben sie ein spannendes Spiel verpasst, sondern auch einen grossen Sieg von SEAT Volley Näfels.



























































































