Meisterschaft NLA: Saison verlängert - Spiel verloren
SEAT Volley Näfels darf um die Bronzemedaille spielen. Das Minimalziel von zwei gewonnenen Sätzen wurde erreicht, nachher war aber die Luft bei Näfels draussen und Volley Amriswil landete wenigstens noch einen Sieg für die Statistik.
Volleyball - Die gute Nachricht vorweg: Mit dem Sieg im ersten und dritten Satz für Volley Näfels war die wichtigste Entscheidung dieses Spiels eigentlich schon gefallen. Denn damit erreichte die Polak-Truppe ihr Minimalziel, die Qualifikation für den kleinen Final in einer Best-of-three-Serie um Meisterschaftsbronze. Und damit wahrt sich Volley Näfels auch die Chance, nächste Saison im Europacup wieder mitzuspielen. Aber die Bronzemedaille muss jetzt erst noch gewonnen werden.
Möglichen Sieg verpasst
Die schlechte Nachricht ist, dass es den Spielern um Dalibor Polak nach dem 2:1 nach Sätzen nicht mehr gelang, die Konzentration zu behalten und auch noch das Spiel zu gewinnen. Und die Chance dazu bestand durchaus, stand es doch 19:17 in Satz vier, ehe Volley Amriswil sein zweites Time-out beanspruchte. Dieses brachte die Wende mit Serien von je drei, zwei und wieder drei Punkten mit je einem Näfelser Zähler dazwischen. Der Satz ging mit 21:25 verloren und damit ging es, wie schon oft diese Saison, ins Tie-break. Und dieses brachte nicht mehr viel Gutes für Näfels. Von Anfang an hielten die Thurgauer die Pace hoch und Passeur Cao dirigierte sein Spiel mit grosser Ruhe und viel Übersicht. Näfels leistete sich zuviele Fehler vor allem im Angriff und erneut beim Service. So gewann Volley Amriswil zwar das Spiel, aber freuen tat sich zum Schluss halt doch SEAT Volley Näfels.
Zu grosse Leistungsschwankungen
Mit Ausnahme des dritten Satzes in welchem die Glarner zum Schluss sehr entschlossen wirkten und Gegner Amriswil entsprechend nervös, konnte aber der Gastgeber gesamthaft nicht überzeugen. Die Leistungsschwankungen waren zu gross und das Spiel, wie im zweiten Satz wieder gesehen, erschreckend schwach. So können die Näfelser Volleyballer zum Schluss froh sein, diesen kleinen Final noch erreicht zu haben.
Volley Amriswil landet erneut einen Flopp
Schlimmer sieht es für Amriswil aus. Die haben zwar den Cupsieg errungen, in der Meisterschaft schneiden sie aber mit dem fünften Platz, wie schon letztes Jahr, weit unter den Erwartungen ab. Wenigstens haben sie sich die Teilnahme am Europacup gesichert.
Näfels müsste sich noch steigern
Mit der Leistung welche SEAT Volley Näfels heute abgeliefert hat, dürfte es gegen den TV Schönenwerd sehr schwer werden. Zumal die Solothurner den Heimvorteil im vielleicht entscheidenden dritten Spiel haben und sich mit Leandro Gerber noch einmal verstärken konnten. Vorerst ist ja wieder einmal Spielpause bis zum Samstag 14. April. Dann beginnt die Serie des kleinen Finals mit einem Auswärtsspiel.
Matchtelegramm
SEAT Volley Näfels vs Volley Amriswil 2:3 (25:23, 15:25, 25:21, 21:25 10:15)
Buchholz, Glarus, 04. April 2012, 20.00 Uhr
Spieldauer: 120 Minuten - Zuschauer: 101
SEAT Volley Näfels: Bedrac und Gygli (Passeur), Werner (Libero), Brander, Tomas, Pulko, Illic, Klapal, Ehrat, Beeler, Büsser (Captain), Spielertrainer: Dalibor Polak
Volley Amriswil: Bär und Cao Gilman (Passeur), Kroiss (Libero), Roosewelt, Ivkovic, Dirceu, Brühwiler, Walzer, Gavrilovic, Schläpfer, Tomasik.
Trainer: Dario Bettello


























































































