Meisterschaft NLA: Neustart nach 3 Wochen Pause für SEAT Volley Näfels
Die Spielpause zum Jahresende konnten die Näfelser Volleyballer ausgezeichnet nutzen. Der Start danach hätte erfolgreicher nicht sein können. Nach der erneuten Pause von drei Wochen bleibt die spannende Frage, ob auch gegen Pallavolo Lugano die Polak-Truppe wieder loslegen kann wie die Feuerwehr.
Volleyball. – Nach einigen Tagen Erholung nach dem Auswärtssieg gegen Volley Amriswil, wurde die erneute Aufbauphase ganz ähnlich gestaltet wie zu Jahresbeginn. Was einmal funktioniert hat, so hofft man, kann auch ein zweites Mal wieder den Erfolg bringen. Einem Team-Event im Alpamare und der Teilnahme in corpore aller Spieler am Schmudo in Näfels, folgte danach eine sehr harte Woche mit intensivem Training und sogar noch speziellen Einzeltrainings tagsüber. Manager Ruedi Gygli zeigt sich sehr zuversichtlich, dass den Spielern auch diese Pause eher genützt als geschadet hat. "Obwohl wir natürlich sehr gut in Form waren und von da her gesehen durchaus auch hätten weiterspielen können", meinte Gygli. Dabei verbarg er leichte Zweifel keineswegs, da man ja nie weiss wie sich die Konkurrenz in der Zwischenzeit entwickelt.
Pallavolo schlägt Chênois
Und dass es dem Gegner vom nächsten Samstag, Pallavolo Lugano rund läuft, konnte man dem Video und den persönlichen Berichten vom Sieg gegen Chênois entnehmen. Gustavo Meyer pflegt ja bekannterweise weiterhin sehr enge Kontakte zu Manager-Familie Gygli und er musste anerkennen, dass Lugano absolut verdient 3:1 gewann und schlicht besser war. Gut möglich, dass es dem bei Volley Amriswil wegen Erfolglosigkeit ausgeschiedenen Trainer Johan Verstappen gelungen ist, nun bei Lugano die dort fehlende Ordnung ins Team zu bringen. Seinem Vorgänger Roberto Tietz schien dies nicht wirklich gut gelungen zu sein. Jetzt aber zeigen sich die Tessiner plötzlich von ihrer allerbesten Seite und hegen Ambitionen auf einen der beiden Finalplätze.
Polak will Revanche für letzte Niederlage
Aber genau dieses Ziel verfolgt ja auch SEAT Volley Näfels. Und die Glarner haben vom letzten Spiel gegen die Ticinesi noch eine Rechnung offen. In diesem verletzte sich Diagonal-Spieler und Trainer Dalibor Polak bei einem Angriff und konnte nicht mehr weiterspielen. Und das hatte zur Folge, dass das ohnehin schon nicht allzu sattelfeste Team regelrecht in sich zusammenstürzte. Damit standen die Näfelser Volleyballer mit dem Rücken zur Wand und schafften in extremis doch noch den Einzug in die Runde der besten fünf Teams zur Finalqualifikation. Mit dem Sieg gegen Lausanne UC war die Saison eigentlich schon gerettet und alles weitere ist nun nur noch Zugabe. So jedenfalls sah das nach dem emotionalen Sieg Präsident Martin Landolt. Aber Trainer Polak kündigte schon damals an, dass er und sein Team das nicht ganz so sehen. Und wer den Tschechen kennt, weiss dass er auf jeden Fall auch heuer wieder unbedingt in die Finalserie einziehen will. Und der Weg dorthin führt ganz sicher auch über einen Sieg gegen die Dragons aus Lugano.
Drei Punkte sind das Ziel
Mit einem Erfolg am liebsten mit drei Punkten, bleibt Volley Näfels weiterhin im Geschäft und kann erneut den Startschuss für eine weitere positive Serie geben. Denn nun, nach der langen Pause, folgen sich wichtige und schwere Spiele Schlag auf Schlag. Ein erster Höhepunkt steigt am Samstag 10. März beim Cupfinal gegen Volley Amriswil in Bern. Aber eigentlich ist jedes nächste Spiel immer das wichtigste und wenn diese Einstellung bei allen Spielern gespeichert ist, sollte es möglich sein, diese auch gegen Lugano wieder abrufen zu können.
NLA - Meisterschaft 2011/12, Spiel 02 in der Playoff-Final-Quali: Seat Volley Näfels - Palavolo Lugano, Samstag, 25. Februar um 17.00 Uhr in der linth arena sgu in Näfels


























































































