Meisterschaft NLA: Lockerer Sieg von Näfels gegen den VBC Andwil-Arnegg
SEAT Volley Näfels gewann das erste Spiel im Playout gegen den VBC Andwil-Arnegg problemlos 3:0 (25:17, 25:19, 25:18). Näfels lief nie Gefahr, in diesem Spiel auszurutschen, zu klein war der Widerstand der St. Galler.
Statt zum Halbfinal musste Näfels am Sonntag zum ersten Spiel im Playout gegen den VBC Andwil-Arnegg antreten. Die Glarner erledigten ihre Pflicht. Zu harmlos, zu wenig kämpferisch zeigte sich der Gegner. So hatte Näfels leichtes Spiel. Nie lief es Gefahr, auch nur einen Satz abgeben zu müssen. Nach weniger als einer Stunde Spielzeit waren alle froh, dass das Spiel zu Ende war. Es war kein Augenschmaus, was die Akteure den 150 Zuschauern boten.
Immerhin gelang es Näfels im ersten Durchgang mit riskanten Services Andwil während des ganzen Satzes in die Defensive zu drängen. So blieben die Angriffe der Andwiler sehr harmlos. Gerade einmal fünf Punkte war die Ausbeute ihrer Angriffsfraktion. Meist aber blieben sie am Block oder in der Feldverteidigung der Glarner hängen. Näfels dagegen verwandelte bis auf eine einzige Ausnahme jeden Angriffsball zum Punkt. Das ist eine überaus erfreuliche und positive Bilanz. Auf der negativen Seite stand einmal mehr das zu hohe Risiko beim Service. Klassen und seine Kollegen sündigten in dieser Hinsicht sträflich und äufneten damit das Punktekonto von Andwil gleich acht Mal, ehe der Satzgewinn mit 25:17 feststand.
Näfels war eine Schuhnummer zu gross…
In der ersten Hälfte des zweiten Satzes hatten die Andwiler ihre erfolgreichste Phase. Als sie gar mit 13:11 führten, verlangte Trainer Carvalho ein Timeout, um seinen Burschen zu sagen, dass ihm der Auftritt so nicht passe. Wenig später war es um Andwil geschehen. Schier unlösbare Probleme in der Annahme besiegelten auch im zweiten Satz das Schicksal der Gäste. 25:19 lautete das Score. Im dritten Satz stellte Andwils Trainer Stolz sein Team um. Er liess den zweiten Passeur Florian Baumberger Regie führen. Dieser Wechsel zeigte eine gewisse Wirkung im Angriff der Gäste. Doch Näfels blieb für Andwil weiterhin eine Schuhnummer zu gross. Auch der dritte Satz ging mit 25:18 klar an Näfels.
… trotzdem war es schwieriger als nötig
Als beste Spieler wählte das Publikum Roman Brühwiler, der mit seinen Services und Angriffen Näfels einige Male etwas ärgern konnte und Roman Sutter, der in der Mitte einige sehenswerte Punkte erzielte. Sein Kommentar zum 3:0 Sieg fällt nicht ganz ohne Kritik aus: "Wir machten heute unser Spiel und wollten möglichst schnell gewinnen. In Anbetracht der vielen Verletzten war unser Auftritt heute OK. Nur mit den vielen Serivcefehlern machten wir uns das Leben schwerer als nötig. Wenn es aber wichtig wurde, machten wir die Punkte."
Andwils Trainer Richard Stolz nahm kein Blatt vor den Mund in der Beurteilung der Leistung: "Das war fast peinlich, was wir heute zeigten. Wenn wir auswärts antreten müssen, haben wir immer Mühe. Ohne die eigenen Zuschauer im Rücken reissen sich die Spieler viel weniger zusammen und lassen den Kopf hängen."
Matchtelegramm:
Näfels, linth-arena sgu, 1.2.2009, 17:00
Spieldauer: 58 Minuten
Zuschauer: 142
SEAT Volley Näfels - VBC Andwil-Arnegg 3:0 (25:17, 25:19, 25:18)
SEAT Volley Näfels: Bedrac (Passeur, Captain), Werner (Libero), Silvio, Brander, Roman Sutter, Klassen, Tchello Duarte; verletzt: Gaft, Andy Sutter, Bruno, Trainer: Leo Carvalho
VBC Andwil-Arnegg: Ledergerber (Passeur), Kraft (Captain), Keller (Libero), Thürlemann, Forrer, Koller, Brühwiler; Baumberger; verletzt: Jung; Trainer: Richard Stolz
1.SR: Hefti Michel
2.SR: Christoffel Patrick



























































































