Montag, 5. Oktober 2009; 11:45
Allgemein

Meisterschaft NLA: Erfolgreicher Saisonstart für SEAT Volley Näfels

Von: Köbi Hefti

Mit einem 3:1 Sieg starteten Näfels' Volleyballer in die Saison 2009/2010 gegen den Aufsteiger Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten. Der Aufsteiger zeigte sich in seinem 1. Nationalliga A Spiel sehr kämpferisch. Doch der Sieg von Näfels stand nie in Gefahr.



Näfels startete gut in die neue Saison und führte im 1. Satz nach kurzer Zeit 12:6. Es schien keine Frage zu sein, wie dieses Spiel ausgehen würde. Die Aufsteiger aus Laufenburg traten wie erwartet noch ohne seine beiden einheimischen Andy und Roman Suter an. Sie weilen noch auf der Beach-Tour. Laufenburg agierte zu nervös und fehleranfällig, während die Gäste aus Näfels mit einer soliden Mannschaftsleistung die Punkte ins Trockene brachten und den ersten Satz mit 25:19 für sich entschieden.

 

Die unerwartete Wende

Der zweite Satz war geprägt von zahlreichen Fehlern beim Service. Die beiden Teams schenkten sich so Punkte am Laufmeter. Dazu gesellten sich mehr und mehr auch Angriffsfehler. Näfels führte jedoch in diesem Satz, dessen Niveau nicht überzeugte, immer die feinere Klinge und behielt die Oberhand bis zum Satzende von 25:18. Im dritten Umgang überwanden beide Teams diese Schwächen und fanden wieder zu ihrem Spiel zurück. Erneut lag Näfels nach kurzer Zeit mit 10:5 und 15:11 in Führung. Neben den kraftvollen Angriffen von Fabian Brander und Polak trugen auch Benettis Killerblocks zu dieser scheinbar vorentscheidenden Führung bei. Doch nach einem Spielerwechsel von Brander zu Zurgilgen konnte sich die Mannschaft  nicht auf die neue Situation einstellen. Dazu Trainer Polak: "Nach dem Wechsel machten wir uns das Spiel selber schwer. Wir machten zu viele Fehler und spielten nicht mehr so, wie wir das wollten." Eine fulminante und von den Zuschauern lautstark unterstützte Aufholjagd ging für die Einheimischen mit dem ersten Satzgewinn in der NLA (25:22) erfolgreich zu Ende.

 

Durchhänger schnell weggesteckt

Eine sichere 5:2 Führung gab Näfels dank vier Killerblocks der Aargauer in Serie nochmals preis. Doch dies war das letzte Einknicken der Glarner. Danach gestaltete Passeur Gygli das Spiel varianten- und erfolgreich. Das Team von Spielertrainer Polak punktete mit allen Facetten des Angriffspiels. Auch Teammanager Gygli hatte seine Freude daran: "Dass wir den vierten Satz so klar gewonnen haben, hat mir an diesem Spiel am besten gefallen." Am Ende leuchtete auf der Resultattafel das klare Satzergebnis von 25:17 und der 3:1 Sieg für SEAT Volley Näfels auf.

 

Spiel nach Plan

Trainer Markus Graber von Laufenburg sprach von einem geglückten Einstand: "Wir haben unsere Sache gemacht aber in dummen Momenten Service-Fehler produziert und hatten auch einige Löcher im Spiel. Näfels ist so clever und routiniert, dass sie das Ding heimbringen. Wir freuen uns auf das Rückspiel."

 

Der neue Spielertrainer von Näfels, Dalibor Polak, war nach dem Spiel sichtlich erleichtert und zufrieden: "In den beiden ersten Sätzen spielten wir genau so wie wir das geplant haben, sei dies taktisch, beim Service, am Netz und in der Defense. So wurde das Spiel für uns leicht."

  

Der Auftakt ist SEAT Volley Näfels gelungen. Die bisherigen "alten" Spieler überzeugten und die neu zum Team gestossenen integrierten sich gut in das Mannschaftsgefüge. Alle Automatismen und Abstimmungen zu verbessern und zu verfeinern ist nun die Aufgabe von Spielertrainer Polak.

 

Matchtelegramm

 

Halle Ort, Sporthalle Blauen Laufenburg 04.10.2009, 17:00

Spieldauer  99 Minuten

Zuschauer: 300   

 

Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten - SEAT Volley Näfels 1:3 (19:25, 18:25, 25:22, 17:25)

 

smash05: Heimgartner David (Passeur, Captain) Heimgartner Marco (Libero) Juric, Bugmann, Stanic, Schmid, Stadelmann; Jost, Essig, Schulze

 

SEAT Volley Näfels:

Gygli (Passeur), Werner (Libero), Meyer (Captain), Brander Fabian, Benetti, Büsser,  Polak; Walzer, Zurgilgen; Brander Michael (verletzt)

 

1.SR: Wiederkehr

2.SR: Hirschi

 

Bild: Köbi Hefti - So wie diesen konnte die Polak-Truppe noch viele Punkte bejubeln beim Debut in die Schweizer Meisterschaft 2009/2010